Liz King
Liz King fängt im Burgenland neu an. 122 Kilometer von Wien hat sie eine neue Tanzinitiative eröffnet: im Offenen Kulturhaus Oberwart. Die 1947 im britischen Salisbury Geborene liebt die Abwechslung. Zuletzt kreierte sie für Craguns brasilianisches Ensemble DeAnima ein Stück, nun macht Liz King (© D.ID), wie vor 25 Jahren mit dem Tanztheater Wien, Brachland tanzbar. Nach ihrem Bruch mit Wien, wo ihr an der Volksoper nach «Schwanensee Remixed» die Gelder versagt wurden, existiert mit sechs meist tschechischen Tänzern nun ein neuer «Firmen»-Name D.
ID/ danceidentity und ein neues Stück: Straight Fiction. Nach einer Aufführungsserie der ersten «Burgenländischen Tanzwochen» zwischen Oberwart, Oslip, Parndorf und Großwarasdorf (3. Juni), gastiert das neue Ensemble starker Tänzerpersönlichkeiten am 28. Juni beim tanzsommer in Graz. Im September startet King in Oberwart eine «Dance Akademie» für Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren. Gelehrt werden Ballett, Modern Dance und HipHop. Das von der Landesregierung und der Kunstsektion des Bundeskanzleramts unterstützte Projekt, ist nun «langfristig» gedacht, betont Manfred Biskup, Kings langjähriger Weggefährte.
d.id.danceidentity@gmail.c ...
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Bevor Marcia Breuer diese Frage stellen kann, muss man erst einmal Platz schaffen für eins der «bewegendsten» Bücher der letzten Zeit. Ganze dreizehn Meter lang ist das Leporello. Schlägt man allein die 53 Außenseiten des Buchs auf, stößt man auf Aussagen von Reid Anderson, Bridget Breiner, Robert Conn, Eric Gauthier, Marco Goecke, Yseult Lendvai, Christian Spuck –...
