Leserbrief
Gibt es außer dem Verband Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB) auch einen überregionalen Interessenverband in Deutschland, der sich speziell mit den Rechten und wirtschaftlichen Problemen von Tänzern befasst? Und gibt es für professionelle freischaffende Tänzer die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung für Vortanzkosten, Training, Proberaummieten usw.
zu bekommen? Und wenn nicht, welche Ansprechpartner würden Sie mir empfehlen, um dieses Problem (extrem hohe Unkosten bei niedrigstem Gehalt) zu thematisieren? Anja Spitzer, Berlin
Liebe Anja Spitzer,
neben dem ZTB in Berlin, gibt es seit gut einem Jahr die Ständige Konferenz Tanz (SK Tanz), die sich gerade aus dieser Motivation heraus zusammengeschlossen hat, ein Sprachrohr für den Tanz im Allgemeinen zu sein und der Politik einen Ansprechpartner für alle den Tanz betreffenden Fragen zur Verfügung zu stellen. Es gibt daneben natürlich noch andere Verbände, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen könnten. Da wäre zunächst die GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), die vor allem in Rechts- bzw. Vertragsfragen helfen und beraten kann, ebenso der DBFT (Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik e. V.), der den Themenbereich ...
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