Leckere Gerichte
zu kochen und Hochglanz-Küchen gleich mit dem ganzen Freundeskreis zu bespielen, ist en vogue. Dabei geht, sagen Wissenschaftler, die Schere immer weiter auf: Einerseits ernähren sich viele Leute bewusster denn je, andererseits steigt die Zahl derer, die Pizza, Pasta und Pfannengemüse aus der Tiefkühltruhe im Discounter ziehen und die Mikrowelle für das wichtigste Haushaltsutensil halten.
Kann sich so viel Bequemlichkeit auch jemand erlauben, der körperliche Schwerstarbeit verrichtet? Wenn er oder sie dabei auch noch wohlproportioniert, sprich: schlank bis sehr schlank sein muss? Wie also machen das eigentlich Tänzerinnen und Tänzer? Was raten Ernährungsexperten den Künstlerathleten, und sind Trends wie Trennkost oder vegane Lebensweise mit kräftezehrenden Auftritten kompatibel?
«Ja!!!!», sagt dazu die Ex-Ballerina Sylvie Guillem, die auf Fleisch, Milchprodukte und Eier verzichtet – und das schon während ihrer letzten Bühnenjahre tat. Warum und wieso sie sich entschloss, tierisches Eiweiß von ihrem Speisezettel zu streichen, erzählt sie in diesem Heft (Seite 66) – und macht damit den Anfang einer Serie rund um Essen und Ernährung, die wir ab jetzt alle zwei Monate servieren. Falls ...
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Tanz März 2017
Rubrik: Editorial, Seite 1
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Eins muss man ihr lassen. 23 Jahre blieb sich die in Genf lebende Spanierin selber treu. Sie macht, was sie immer tat, auch wenn eine in den 1990er-Jahren geborene Zuschauerin genervt ausruft: «Das ist ja so was von Neunziger!». La Ribot mit feuerroten Locken und der Konzentration einer Zirkusdompteurin ist bekannt für ihre «distinguierten Stücke», kleine Aktionen,...
Seit 1977 gibt es im Fernsehen eine Rateshow, die sich «Ich trage einen großen Namen» nennt. Wie Marius Stravinsky, der den neuesten Abend des Staatsballetts Berlin dirigiert, wären Sie dafür sicher ein geradezu idealer Kandidat. Sicher fragt Sie jeder: Sind Sie etwa der Enkel von Sergei? Ja, jeder fragt das. Tatsächlich bin ich vom Fernsehen bereits kontaktiert...
Die erste Projektion: Fenster blicken auf das weite Meer. Drei Personen kehren dem Publikum den Rücken zu, dann dreht sich eine, schließlich eine zweite um. Die Dritte wird im gerahmten Erinnerungsbild zurückgelassen. Dieses Gefühl des Verlusts und einer starken emotionalen Bindung grundiert die Choreografie «Silent Screen» (2005), die Sol León und Paul Lightfoot...
