Kalender Februar
Johan Inger und die neue Freiheit. Der 41-jährige Schwede hat im Sommer die Direktion des Cullberg Balletts aufgegeben, weil ihn die administrative Tätigkeit zu sehr am künstlerischen Schaffen gehindert hat (siehe bt 11/08). Richtungsentscheidungen hat er vorher noch getroffen: weg von der Ek’schen Narration hin zu Abstraktion und Intuition und großem Vertrauen in die vielfältige Vermittlungskraft der Bewegung. Relativ uneingeschränkt, weil hoch talentiert und viel gefragt, choreografiert er nun u. a.
für seinen alten Dienstherrn (als er noch Tänzer und Choreografie-Anfänger war), das Nederlands Dans Theater. Da Kontinuität des Fleißigen Output nur nützen kann, beginnt 2009 aber mit «Position of Elsewhere», seinem zweiten Abendfüller für Cullberg. Die Arbeit hat drei Teile, drei unterschiedliche emotionale Zustände – um deren so chancen- wie trickreiche Unterscheidung soll es gehen. Am 7. Februar ist Uraufführung im Stockholmer Dansens Hus. Dort noch vom 9. Bis 14. Feb., dann 19. Feb. in Gävle, Teatern, 24. Feb. Borås, Stadsteatern, 27. Feb. Örebro, Hjalmar Bergmanteatern, 3. März Skövde, Stadsteatern, 11., 12. März Sandvika (Oslo), Baerum Kulturhus. In Deutschland: 13. Mai in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Ein warmer Wind weht in Tel Aviv, der ehemals weißen Stadt der Träume zionistischer Großväter. Heute ist es trotz allem ein Sehnsuchtsort für Lebenshungrige aus aller Welt, die ihr Vergnügen am Grenzweg zwischen subakuter Gefahr und kollektiver Entspanntheit suchen. Das Meer ist überall nah, früh bricht die Dämmerung herein, jede Straße ist erfüllt von Lärm –...
Gerald Siegmund ist seit dem 1. Januar Professor für Tanzwissenschaft in Gießen und gründet nun den nagelneuen Masterstudiengang Choreografie und Performance, Cup genannt. Das zweijährige Studium bietet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Uni Gießen zusammen mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt an. Gerald Siegmund, auch...
Tatjana Barbakoff
war die Goldenen Zwanziger Jahre in Person. Ihre Soloauftritte in Berlin inspirierten zahllose Maler und Fotografen ihrer Zeit. Die Portraits der wunderschönen, aus Lettland stammenden Tänzerin sind zahlreich – und nun in Düsseldorf, im Kultur Bahnhof Eller, noch bis zum 1. März zu sehen. Barbakoff hatte weder Vorbilder (obgleich manche Bilder sie...
