Jenseits
Daniel Larrieu, der französische Choreograf, verließ vor drei Jahren das CCN in Tours, das er neun Jahre lang geleitet hatte. Bevor er nach Tours kam, war er frei. Um das zu feiern, rief Daniel Larrieu alle, die mit ihm seinerzeit im Schwimmbad von Angers «Waterproof» tanzten – vor zwanzig Jahren. Fast alle kamen wieder, um ein Stück Tanzgeschichte noch einmal zu durchschwimmen.
In zwei Jahrzehnten ist die Lust auf Dialog mit den Elementen nicht versiegt.
Der Begriff von Choreografie hat sich erweitert, und ironische Performances am Beckenrand, die Verwerfungen der Perspektive unter Wasser scheinen heute in ihrer wahren Zeit angekommen zu sein.
«Waterproof» katapultiert sich aus der Vergangenheit, so schwungvoll wie die Schwimmtänzer in die Höhe schießen, getragen vom Auftrieb des Wassers. Nur die Wellen dürfen sich nicht kräuseln. Sie würden den Einblick in die Tiefe trüben.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Ich möchte nach meinem Abitur eine Tanzausbildung mit dem Schwerpunkt Modern Dance absolvieren. Wenn ich mich nach dem Abitur bewerbe, tanze ich erst zwei Jahre. Reicht das aus, um sich irgendwo bewerben zu können? Oder habe ich vielleicht überhaupt gar keine Chance? Worin besteht der Unterschied zwischen einer Hochschule und einer Berufsfachschule? Ist es schwerer...
Shakespeare is not a matter to be taken lightly, after so many choreographers have told this dancing story in so many different ways. But Mauro Bigonzetti decided to go ahead and try out his own version for the strong dancers of Aterballetto, to contribute to their annual requirement of a full-length program.
First of all, he chose to assume that audiences are...
Schon klar, ihren Weg von den Anfängen im Freien über die Residence an Marthalers Zürcher Schauspielhaus und die Partnerschaft mit der zumindest noch in revolutionärer Restwärme vor sich hinglimmenden Volksbühne bis zu den Salzburger Festspielen will sie nicht als Aufstieg ins Establishment verstanden wissen. Eher vielleicht als Husarenritt an die Front. Hier im...
