Im Wald der Historien
Als der deutsche Filmpionier Max Skladanowsky 1895, im Geburtsjahr des Kinos, gemeinsam mit seinem Bruder ein erstes Programm kurzer Filmszenen zusammenstellt und im Berliner Varieté Wintergarten vorführt, entscheidet er sich neben artistischen und zirzensischen Darstellungen auch für einige Tanzfilme. Man sieht das Kinderpaar einer Artistenfamilie bei einem «sizilianischen Bauerntanz». Das Ensemble Die drei Tscherpanofs tanzt den russischen «Kamarinskaja» und eine junge Frau, die ein wallendes Schmetterlingskostüm trägt, führt einen Serpentintanz vor.
Das Kino in seiner Geburtsstunde. Von Anfang an ist es das Medium der Bewegung – auch des Tanzes. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit können bewegte Bilder gezeigt werden, kann der menschliche Körper aus der Starre der Malerei, der Bildplastik und der Fotografie heraustreten. Nur die schweren Kameras selbst sind noch nicht so beweglich, noch gibt es nicht mal Kameraschwenks.
Aber die Geschichte beginnt. Tanz ist weder im Dokumentarischen noch im Spielfilmgenre wegzudenken – sowenig wie die großen Tanzstars. Rudolph Valentino etwa. Als er im Oktober 1921 im Alter von knapp 25 Jahren erstmals auf der Leinwand erscheint, ist ...
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Es gibt 244 Fernsehsender in Deutschland (Stand Juni 2005 laut www.medienindex.de). Also müssen abertausende Sendeminuten täglich gefüllt werden. Doch bis auf den sonntäglichen Primetime-Platz bei arte, gelegentlich einem Samstagabend bei 3sat und die eine oder andere Wiederholung im Vormittagsprogramm der Regionalsender der ARD, findet Tanz im Fernsehen nicht...
Für einen, der erst seit fünf Jahren konsequent choreografiert, kann Marco Goecke auf große Erfolge pochen. In dieser Spielzeit erst «Sweet Sweet Sweet» für Stuttgart, dann «Äffi» für die Stichting Arnhems DansTalent, zuletzt «Beautiful Freak» für Hamburg. In der nächsten Auftragsarbeiten für Scapino Rotterdam, Pacific Northwest, das Norwegische Nationalballett und...
Sean Dorsey choreographer/performer, is the most refreshing phenomenon in dance theater hereabouts. A queer artist, born female, who prefers the pronoun “he,” Dorsey employs exquisite tact to make tender dances. Using the manners, gestures, glances, shrugs, shirkings of contemporary American masculinity, Dorsey makes mimed/danced stories of young love, which...
