ick und die anderen
«ICK und die anderen»: Das ist es, wofür das Internationaal Choreografisch Kunstencentrum Amsterdam steht. Denn es sind die anderen, die uns inspirieren und mit denen wir in einen kreativen Dialog treten.
Leider gibt es auch jene anderen, die für so etwas wie Kunst völlig unempfänglich sind. Der Staatssekretär für Bildung und Kultur in den Niederlanden zum Beispiel: Halbe Zijlstra.
Auf der Grundlage einer faktenfreien Ideologie versetzte er dem niederländischen Kultursektor den Todesstoß, ausgeführt mit einer Axt, die 200 Millionen Euro aus dem Geamtbudget von 900 Millionen herausholzte. Er ist völlig taub gegenüber jedem Hinweis, wie man, um im Bild zu bleiben, die Axt so ansetzt, dass neue Triebe nachwachsen können. Seine Entscheidungen, nur minimale Kürzungen bei sogenannten Spitzeninstitutionen wie dem Niederländischen Nationalballett, dem Nederlands Dans Theater und Introdans anzuzuwenden, rächt sich durch umso höhere Kürzungen im Mittelfeld. Damit steht er im direkten Widerspruch zur Empfehlung des ihn beratenden Rats für Kultur. Der Vorsitzende dieses Rats und das Kommittee für die darstellenden Künste traten jüngst zurück. Sie glauben nicht den utopischen Traum von der ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 41
von pieter c. scholten
3sat, www.3sat.de
14. Aug., 21.45h: «Der rote Sufi», Tanzen in Trance, Dokumentarfilm
3. Sept., 22.35h: «New York Dance», junge Choreografen in New York, Dokumentation
26. Sept., 20.15h: «Florian Schroeder und Gäste» mit den Locking-Tänzern Hilty & Bosch
arte, www.artepro.com
1. Aug., 21.55h: «12 Tangos», ein Film von Arne Birkenstock
13. Aug., 23.30h: Kulturmagazin...
Der Dokumentarfilmer Michael Blackwood schuf 2010 «New York Dance: States of Performance», eine Porträtreihe, kuratiert von der Tanzkritikerin der «New York Times», Gia Kourlas. Vier von sieben Choreografen werden nun auch in Deutschland vorgestellt: die jüngere Beth Gill, die beiden Klassiker der US-Moderne John Jasperse und Ralph Lemon, der sich auf die...
Sie war eine der Musen Jan Fabres. Mit dem Solo «Quando l’uomo principale è una donna» schuf er ihr 2004 ein choreografisches Denkmal. Seit ein paar Jahren geht sie nun eigene tänzerische Wege. Ihr erstes Stück, 2008, heißt «Birth of Prey» – Lisbeth Gruwez zeigt hier eine wilde Performance als körperliche Reaktion auf Live-Musik. Damit gastiert sie im September in...
