hamburg, berlin, düsseldorf: rue princesse

Tanz - Logo

Diese Straße ist die Partymeile von Abidjan. Hier, an der Elfenbeinküste, entdeckten Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen das Hauptquartier von Franck Edmond Yao alias Gadokou la Star.

Er ist le président, der im Frühjahr all die jungen DJs, VJs und Tänzer im Schmelztiegel der westafrikanischen Kulturszene zusammenrief, die während einer bürgerkriegsähnlichen Krisensituation ihre widerständige Selbstbehauptung pflegen, in ständiger Konkurrenz zu den Pfingstkirchen, die den Theatern und Kinos den Rang abliefen, indem sie mitreißende, multimediale Spektakel mit archaisch-modernem Wundercharakter erfanden. Die Rue Princesse, das Widerstandsnest des Coupé Decalé, kommt nach Berlin, ins Haus der Kulturen der Welt, vom 2. bis 4. September, und nach Hamburg, auf Kampnagel, vom 7. bis 9. Oktober. Mittendrin, am
29. September, eröffnen Gintersdorfer und Klaßen die Spielzeit des FFT in Düsseldorf mit der Premiere von «Erleide meine Inspiration».
hkw.de, kampnagel.de, forum-freies-theater.de

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August 2010
Rubrik: kalender: highlights, Seite 56
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
TV-Tipps Tanz

Strawinsky pur!

Keiner der großen Komponisten des 20. Jahrhunderts hat mehr für das Ballett geschrieben als Igor Strawinsky. Entdeckt vom Impresario Sergei Diaghilew, komponierte Strawinsky für die bedeutendsten Choreografen seiner Zeit, angefangen von Michail Fokin über Waslaw Nijinsky und Bronislawa Nijinska bis zu ­George Balanchine, mit dem ihn später, als...

worüber niemand spricht

Ein Tabu ist etwas, über das allgemeines Stillschweigen bewahrt wird. Aber nicht, weil es zum betreffenden Thema nichts zu sagen gäbe – im Gegenteil: All die im Kollektivbewusstsein angesammelten Klischeevorstellungen und Vorurteile machen aus der Thematisierung eines Tabus sehr schnell eine Angelegenheit, die je nach Standpunkt und Geschmack als willkommene...

trient: Anne Teresa de Keersmaker «en attendant»

Immer wieder erstaunt Anne Teresa De Keersmaeker damit, wie sie zugleich einen neuen Blick auf ihr Werk findet und doch die klare Linie behält. Nach der Stille in «The Song» kündigte sie an, zu einer Musikform zu wechseln, die so komplex sei, dass man schon von Manierismus sprechen könne, der Ars subtilior. Dann lässt sie in Stille tanzen, in der Stille der Natur....