Goyo Montero
Heimat ist für mich dort, wo meine Familie und meine Arbeit sind. Meine Familie befindet sich in Nürnberg und Madrid, aber meine Arbeit findet auf der Bühne und im Ballettsaal statt. Für die vergangenen zehn Jahre war meine Arbeits-Heimat das Staatstheater Nürnberg. Heimat ist für mich ein Ort, an dem ich mich geborgen fühle. Und das war für mich, seitdem ich mit dem Tanzen begann, immer das Ballettstudio.
Goyo Montero, Choreograf und Direktor des Balletts am Staatstheater Nürnberg
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Tanz Jahrbuch 2018
Rubrik: Identität, Seite 112
von Goyo Montero
Er war 2012 der «Dancer in the Dark». Schon damals ließ der kleine Eleve der John Cranko Schule für seine tänzerische Zukunft einige Steigerungsmöglichkeiten erwarten. «Den Rücken gerundet, die Hände an der Hosennaht», hieß es damals in tanz, scheint Alessandro Giaquinto die Titelrolle «gleichsam zu erleiden. Ein junger, schlaksiger Woyzeck, der wie ein...
Ich bin eine gebürtige Einwanderin, Tochter von Einwanderern, Enkelin von Einwanderern ... Daher ist der Begriff «Heimat» für mich persönlich seit jeher kompliziert. Als ich gerade mal ein Jahr alt war, kehrten wir in das Land zurück, das eigentlich unser Heimatland, Herkunftsland war, doch irgendwie fühlte es sich nicht mehr wie Heimat an. Wir hatten uns...
Ein Eiscafé in Berlin-Charlottenburg, beschallt vom benachbarten Spielplatz. Genau die passende Ecke für ein Treffen mit der hochschwangeren Elinor Jagodnik, Tänzerin des Berliner Staatsballetts. Zusammen mit dem Kollegen Friedrich Pohl, der gerade sein Engagement bei Martin Schläpfers Ballett am Rhein in Düsseldorf-Duisburg – nicht ganz freiwillig – beendet hat,...
