Gewinner des Monats
Christian Rach verlautbarte in der Kulturbeilage des Hamburger Magazins Der Spiegel: «Für mich hat Kultur zwei Aufgaben; entweder den Finger in die Wunde zu legen oder eine Welt zu schaffen, in der man sich verlieren kann. Beiden Aufführungen, dem ‹Nussknacker› des Russischen Staatsballetts und der Pferdeshow ‹Apassionata›, gelingt genau das.»
Rach, 51, ist RTL-Restauranttester und studierter Mathematiker und Philosoph. Für seinen untrüglichen Geschmack gewinnt er ein Jahresabonnement von ballet-tanz
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Philippe Saire
«Il faut que je m’absente»
Funkelnde Glühbirnen, Strass und Pailletten. Pfennigabsätze, ein Zylinder, falscher Rauch und lange rosa Plüschohren … Auf den ersten Blick liegt der Titel etwas daneben: «Il faut que je m’absente» – «I really have to go now». Was soll das Ich («… je m’absente») in all dem Glamour? Und was soll dieses zögerliche,...
Tatjana Barbakoff
war die Goldenen Zwanziger Jahre in Person. Ihre Soloauftritte in Berlin inspirierten zahllose Maler und Fotografen ihrer Zeit. Die Portraits der wunderschönen, aus Lettland stammenden Tänzerin sind zahlreich – und nun in Düsseldorf, im Kultur Bahnhof Eller, noch bis zum 1. März zu sehen. Barbakoff hatte weder Vorbilder (obgleich manche Bilder sie...
Jérôme Bel, der große Intellektuelle unter den Choreografen, findet es traurig, dass es den großen Vorhang nicht mehr gibt. Nicht bei den modernen Stücken. In Paris, «in der Opéra Garnier gibt es noch zwei Vorhänge und jeder von ihnen hat mehrere Bewegungsarten beim Öffnen, das war faszinierend, aber vielleicht auch ein bisschen unnütz», sagt der Meister.
2001 in...
