gesiegt: sidra bell...
...gewann zum zweiten Mal den Preis für Choreografie beim «Internationalen Solo-Tanz-Theater Festival» in Stuttgart. Nach dem Solo «Conductivity» 2009 siegte sie diesmal mit ihrer Arbeit «Grief Point» für Moo Kim, der den ersten Preis für die beste Tanzdarbietung abräumte, weil er sich «auf sehr reichen tänzerischen Ebenen» bewegt. Sidra Bell, deren gleichnamige Kompanie aus einem Community-Dance-Project in Harlem hervorging, wurde für ihre «sehr überraschenden Bewegungsabläufe» gelobt.
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Tanz Mai 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von
Das ist nun bestes Tänzerfutter! Die Produktion, die Alexei Ratmansky letztes Jahr fürs Niederländische Nationalballett erstellt hat, gibt einer klassischen Kompanie alles, um zu brillieren: klare Kombinationen, effektvolle Variationen, zügige Dramaturgie. Das Ganze ist in einem heiteren Spanien angesiedelt dank Jérôme Kaplans luftiger, farbenfroher Ausstattung....
...heißt ein berühmter Text des deutschen Philosophen Hans Blumenberg. Roberto Zappalà, Choreograf aus dem sizilianischen Catania, zeigt das gleichnamige Stück am 7. Mai in der Schwankhalle in Bremen im Rahmen des Festivals «dancing roads compact». Der Mensch, heißt es bei Blumenberg, solle «in seiner Lebensführung den Bedarf an Wegzehrung so beschränken, dass...
...der Tanztheaterchef im westfälischen Münster, macht sich Sorgen: «Wenn ich sehe, wie die Städte bei uns mit dem Tanz umgehen, fürchte ich um seine Zukunft in Deutschland. Alle sprechen nur noch über Quoten und Auslastung, aber nicht über künstlerische Linien.»
Der Argentinier weiß, was er sagt. Im vergangenen Jahr verzichtete er auf Unkündbarkeit nach 15...
