gelsenkirchen: bridget breiner «der erste gang!»
Wenn Bridget Breiner in ihrer Heimat Cleveland/USA in den tiefblauen Himmel schaut, würde sie am liebsten hineinfliegen. Wie «ein größerer Mensch» fühle sie sich dann. Das gleiche Blau hat die Tänzerin, Choreografin und frischgebackene Ballettchefin am Musiktheater im Revier nun in monochromen Bildern von Yves Klein entdeckt.
Aufbruchstimmung wecke der Anblick in ihr – «ein Gefühl wie vor der ersten Anhöhe einer Achterbahn». Genauso sei eben auch jemandem zumute, der als Führungsneuling die künstlerische Leitung einer Kompanie übernimmt.
Yves Klein inspirierte Bridget Breiner zu dem Ensemblestück «Blau, blue, bleu» für die neuformierte Truppe im Revier, uraufgeführt als finales Ausrufezeichen der Gala «Der erste Gang!», die wiederum einen kompletten Neustart markiert – nach der 33 Jahre langen Ägide von Bernd Schindowski.
Das ambitionierte Programm mit Stücken so unterschiedlicher Choreografen wie William Forsythe, Renato Zanella oder Marco Goecke weist die ästhetische Richtung: neoklassischer Tanz in allen möglichen Spielarten.
Dabei besticht vor allem Raimondo Rebecks «Weißer Schatten» als Preziose. Der ebenfalls erstmals gezeigte Pas de deux skizziert einen Winterflirt im ...
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Tanz Dezember 2012
Rubrik: kalender und kritik, Seite 44
von Bettina Trouwborst
...kämpft. Nicht, dass er das nicht schon immer getan hätte, um in Bytom das Schlesische Tanztheater zu gründen und auszubauen, Polens erste professionelle zeitgenössische Kompanie von Rang. Jeden Sommer lädt er zur Tanzkonferenz und macht aus der kleinen südpolnischen Stadt ein pulsierendes Tanzzentrum. Ihm gelang auch, die praktische und theoretische...
_____deutschland
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die Juniorcompany des Bayerischen Staatsballetts, der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München und der Heinz-Bosl-Stiftung gastiert mit klassischen und zeitgenössichen Choreografien: Villingen-Schwenningen, 8. Dez.; Emden, 18. Dez.; Hameln, 19. Dez.bayerische.staatsoper.de
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...einen geborenen Choreografen zu nennen, ist gar nicht so verkehrt. Schließlich lag dem Sohn einer klassischen Tänzerin das Ballett sozusagen im Blut, und weil er in jungen Jahren seine Dressurkünste bereits an Schweinen, Hühnern und anderen Haustieren erprobt hatte, war ihm alles Performative mehr als vertraut. Erstes Basiswissen in Sachen Ballett vermittelte...
