Förderung: Sachsen kommt
Am 1. Februar nächsten Jahres wird er zum letzten Mal verliehen, der mit 5000 Euro dotierte «Leipziger Bewegungskunstpreis». Weiterhin aber gibt es den «Sächsischen Tanzpreis». Gewonnen -haben ihn diesmal der Stepp-Virtuose -Sebastian Weber für «Cowboys» sowie, als «Ursula-Cain-Förderpreis» deklariert, Wagner Moreira für «I Play D(e)ad». Die Verleihung fand in der Baumwollspinnerei, den neuen Räumlichkeiten des Lofft Leipzig, statt, wo es künftig auch eine – noch namenlose – inklusive Tanzkompanie geben soll, die erste in Sachsen für Tänzer mit und ohne Behinderung.
Eine Leitung wird noch gesucht. Eine Gewinnerin hat unterdessen der biennale Wettbewerb «Das beste deutsche Tanzsolo» des Festivals «euro-scene Leipzig» ermittelt: Der erste Preis ging an Anne-Hélène Kotoujansky aus Straßburg. Von den gestiegenen Investitionen in Hochschulen und Kultur durch den Freistaat profitiert auch das Center of Competence for Theatre in Leipzig, die Theaterwissenschaft der Universität. Gastprofessorin in diesem Wintersemester ist die Tanzkünstlerin Antonia Baehr.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Dezember 2019
Rubrik: Praxis, Seite 67
von
Kiri Haardt war in den 1990ern eine der wichtigsten Protagonistinnen des Bremer Theaters unter Susanne Linke und Urs Dietrich. Die mittlerweile 53-Jährige tanzt immer noch, außerdem lehrt sie an der Hochschule der Künste in Bern. Haardts Tochter Geraldine Rummel ist 18, bereitet sich auf das Abitur vor und engagiert sich bei der Jugendsparte «Junge Akteur*innen»...
«Dance is nothing but dance», sagte William Forsythe, aufgefordert, den Begriff in seiner vollen Tragweite zu definieren. Das war 1987 bei den Dreharbeiten zum Filmporträt «Expedition Ballett». Vermutlich ist dieser lapidaren Aussage bis heute nichts hinzuzufügen. Dass sie ihm nicht nur so unterlief, bestätigt eine andere, allerdings ziemlich schnoddrige Bemerkung:...
Musicals
Sie erfreuen sich allergrößter Publikumsbeliebtheit, gelten aber als künstlerische Federgewichte. Ist das noch zeitgemäß? Fragen wir angesichts einer neuen «West Side Story», die Anne Teresa De Keersmaeker und Ivo van Hove am Broadway herausbringen Szene aus «West Side Story»
Crip
Eine neue Selbstbezeichnung der Behinderten-Community und ihrer Aktivisten...
