erfolgskurs julian mackay
David Hallberg war der erste Amerikaner, den das Bolshoi-Ballett engagierte – aber an Moskaus Staatlicher Akademie für Choreografie (siehe S. 72) sind US-Eleven nicht mehr die absolute Ausnahme. Unlängst hat Julian MacKay sein Abschlussdiplom erworben, sein jüngerer Bruder Nicholas steckt noch mitten im Studium.
Beide sind Sprösslinge eines Elternpaars, das selbst nie auf der Bühne stand, aber vier Balletttänzer hervorgebracht hat: neben den Brüdern die Schwestern Maria Sascha, Solistin beim Staatsballett von Ekaterinenburg, und Nadia, Mitglied der spanischen Compañía Nacional de Danza. Allein für die Ausbildung der Söhne nahm die Familie den Umzug von Montana nach Russland in Kauf, jetzt zieht es Julian in den Westen: Der Gewinner des «Prix de Lausanne 2015» (Foto) hat ein Engagement beim Royal Ballet in London ergattert, wo er alles daran setzen will, sich seinen Traum zu erfüllen – eines Tages den Albrecht in «Giselle» zu tanzen.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz August-September 2015
Rubrik: service, Seite 75
von
Noch ist die Bühne nicht abgeräumt. Ein paar Strohballen lassen sofort an «La Fille mal gardée» von Frederick Ashton denken. In zwiefacher Gestalt findet sich das Federvieh, und auch das rote Band ist da, das in der Uralt-Inszenierung des Royal Ballet eine nicht nur dekorative Rolle spielt. Emma Daniel könnte man sich darin durchaus vorstellen. Doch der...
Aufeinander zugehen. Nichts weniger erhofft sich der neue Intendant von dem Gastspiel, mit dem sich seine Tanztheaterdirektorin am Theater Trier vorstellen wird. Statt Sven Grützmacher hat künftig Susanne Linke das Sagen, und ihre Ästhetik unterscheidet sich gewaltig von der ihres Vorgängers, dessen Ballette sich allerdings großer Beliebtheit erfreuten. Da muss...
Devoted, bis in die Fußspitzen! François Chaignaud und Cecilia Bengolea verschreiben sich ganz dem Spitzenschuh. Dabei traten der Bretone und die Argentinierin 2005 noch mit «Pâquerette» auf den Plan, um per Dildo das Gesäß als choreografisches Zentrum zu entblößen. Der Fingerzeig in Richtung Intimität galt als die Geburtsstunde dieser neuen Enfants terribles im...
