Editorial

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Liebe Leserinnen,
Sie haben die absolute Mehrheit. Der Tanz ist, laut Ihrer zahlreichen Reaktionen auf die Leserumfrage vom Februar, weiblich, steht zu fünfzig Prozent auf Spitze und beflügelt die Redaktion mit einer Menge von «Weiter so!»-Wünschen. Ihre Kritik macht uns Beine.
ballet-tanz bleibt eine Augenweide, wird immer für eine Überraschung gut sein und ausgewogen die gesamte Bandbreite der Tanzkunst abbilden. Viele kritisieren aber die Mischung aus Englisch und Deutsch, andere haben Fragen an den Tanz. Daran wird nun mit Hochdruck gearbeitet.


Leserumfragen, heißt es oft, führen zu Mittelmaß. Aber das Gegenteil scheint der Fall. Ihre Anregungen und Ihre Kritik machen Lust, dicht ranzugehen an die vielen Tanzszenen, die Menschen hinter der Kunst sichtbar werden zu lassen, die Probleme deutlicher beim Namen zu nennen. Der Kalender wird in Zukunft ein richtiges Herzstück sein. Ihre Fragen beantworten in Zukunft Experten. Schicken Sie uns einfach jede Frage, jede Anregung, jede Kritik, die Ihnen auf den Nägeln brennt.
Sichtbar werden Ihre Anregungen mit dem Doppelheft im August/September, das ein verlässliches Kompendium zur Aus- und zur Fortbildung sein wird. Hier finden Sie all ...

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Tanz Juni 2006
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Redaktion

Vergriffen
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In Hans Christian Andersens Märchen sind die roten Schuhe, die das Mädchen Karen zum Tanzen zwingen, Fluch und Verhängnis. Auch das Tanzen ist im Märchen weder Kunst noch Lust. Der Kölner Choreograf Jochen Ulrich, der aus dem Märchen ein abendfüllendes Tanzstück für das aalto ballett theater Essen macht, sieht das naturgemäß anders. «Es ist die Magie des Tanzes...

What's next?

The dance city St. Petersburg today, at the end of the 2005/2006 season, finds itself on the brink of changes that may lead to a completely unknown future, and, unfortunately, another huge wave of ballet emigration. The first wave, and the first 20th century Russian ballet revolution, happened around 1909, with the birth of Diaghilev’s Ballets Russes. The second...

Nicole Caccivio

Nicole Caccivio, in Biel/ Schweiz geboren, ist nach ihrer Tanzausbildung (u. a. Rambert School in London und Cunningham Studies in New York) seit 1983 in der freien Tanzszene tätig. Von 1988 bis 1994 leitete sie zusammen mit Roberto Galván die Cie Ljada/Biel. 1996 übernahm sie eine Gastchoreografie beim Sarajevsky Ballet («The Power of Pain»), die erste Premiere...