Die Lehrerin
Sie sind eine der bedeutendsten Flamenco-Tänzerinnen der Gegenwart, haben aber auch eine umfangreiche Karriere als Lehrerin vorzuweisen. Welche Rolle spielt die Pädagogin Belén Maya in Ihrem Berufsleben? Eine wichtige! Ich habe mit dem Unterrichten und dem Tanzen ungefähr zeitgleich begonnen. Damals studierte ich noch an der Schule des Spanischen Nationalballetts in Madrid. Kurz bevor ich in die Ballettkompanie eintreten sollte, entschied ich mich doch dagegen, weil Flamenco damals im Repertoire keine Rolle spielte. Stattdessen ging ich nach Sevilla.
Als ich dort ankam, merkte ich sofort, dass Flamenco aus Madrid und Flamenco aus Sevilla zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind. In Sevilla tanzte ich zunächst ein Jahr lang als Profi und kehrte dann nach Madrid zurück. Meine Sicht auf den Flamenco hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits gründlich gewandelt: Unter Flamenco verstand ich das, was man in Sevilla tanzte. Also eignete ich mir dieses Material an und begann, es in Madrid zu unterrichten. Doch zurück zu Ihrer Frage: Unterrichten ist eine wunderbare Sache, für den Lernenden wie für den Lehrenden. Ich nehme selbst auch so viel Unterricht, wie ich bekommen kann, denn ich lerne ...
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Tanz Oktober 2016
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Justine Bayod Espoz
deutschland
On tour
Die Compagnia Aterballetto aus Reggio Emilia tanzt Choreografien von Giuseppe Spota, Andonis Foniadakis, Michele di Stefano und Philippe Kratz (siehe S. 36): Ludwigsburg, Forum am Schlosspark, 20. Okt.; Aschaffenburg, Stadthalle am Schloss, 23. Okt.; Neuss, Stadthalle, 26. Okt.; Ludwigshafen, «Festspiele», 29. Okt.; aterballetto.it
Aachen
Hotel...
In den Augen Schalk, unterzeichnet von großen schwarzen Dreiecken, nach unten zeigend, dorthin wo die Melancholie sitzt. Darüber die Brauen so dunkel und dick, als müssten sie festhalten, was nach unten zieht. Und ein Mund, freundlich, riesig, aber stumm. Wir sind mit diesem Gesicht aufgewachsen. Dimitri war für uns der Clown schlechthin – und zugleich die...
Mit der Aufführung von Strawinskys «Le Sacre du printemps» in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und dem Dokumentarfilm «Rhythm is it!» löste der englische Choreograf Royston Maldoom 2003/04 eine Riesenwelle aus: Tanzprojekte mit Schülern aus bildungsfernen Schichten gibt es seither wie Sand am Meer. Qualitativ gute zeitgenössische Tanzaufführungen von...
