Bühne hinter der Bühne

Ein Jahr lang hat Heinz Peter Knes in den Werkstätten der Pariser Oper fotografiert und ein Buch daraus gemacht.

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Zum 350. Jubiläum hat die Pariser Oper einen bemerkenswerten Bildband herausgebracht, der zeigt, was dem Publikum sonst verborgen bleibt: die Meister hinter den Kulissen des prachtvollen Palais Garnier und der monumentalen Opéra Bastille. «L’atelier des artistes» heißt das Buch des Fotografen Heinz Peter Knes, der die enormen Werkstätten und die dort versammelten Gewerke und Metiers zeigt. 

«Ein Traum ist ein schwerer Schinken, der am Dachbalken hängt», zitiert das Vorwort ein surrealistisches Gedicht von Pierre Reverdy.

Für Bühnenzauberei wie fürs Schinken-Machen braucht man also vor allem eines: Meisterschaft. Und die findet man genau dort, in den 17 Werkstätten, von Bühnenmaschinerie und Schneiderei über Dekoration und Accessoires bis hin zu Perücken- und Schuhmacherei … Mit sensibler Präzision taucht der Fotograf in den Alltag der unsichtbaren Meister, in eine Parallelwelt, der wir nie begegnen.

Heinz Peter Knes, wie entsteht ein solcher Band? 
Die Pariser Oper kam auf mich zu mit dieser Idee. Und das hat mich sehr begeistert. Ich weiß nicht, ob ich es auch gemacht hätte, wenn es um einen Jubiläumsband mit Porträts von Tänzern oder Sängern gegangen wäre. Und so bin ich im ...

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Tanz März 2020
Rubrik: Hinter den Kulissen, Seite 50
von Marina Dafova

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