Brückenbauer

Mark Franko verbindet als Tanzwissenschaftler, Tänzer und Choreograf schon lange Praxis und Theorie – ein weithin anerkannter Experte. Im Sommer war er an der Freien Universität Berlin zu Gast

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Mark Franko hat nicht nur als Tänzer und Choreograf seiner eigenen Company im New York der 1980er-Jahre bereits Geschichte, Theorie und Praxis verbunden. Vielmehr hat er sich auch im akademischen Kontext stets dafür eingesetzt, Tanz als Praxis ernst zu nehmen. Kürzlich wurde er zum Mitglied der British Academy ernannt, seine mittlerweile neun Monografien genießen hohes Ansehen, sind relevant innerhalb der Tanz- und Geisteswissenschaft. Sein 1993 erschienenes Buch «Dance as Text: Ideologies of the Baroque Body» ist eine Säule des tanzwissenschaftlichen Denkens.

Dass mit und über Tanz wertvolle Kritik formuliert werden kann und entsprechende Beiträge auch in breitere geisteswissenschaftliche Sphären hineinwirken, ist eine Errungenschaft der letzten Jahrzehnte, an der Franko maßgeblich beteiligt war.

Vom Schauspiel zum Tanz
Derzeit ist er Professor am Boyer College of Music and Dance an der Temple University in Philadelphia, USA, und Leiter des dortigen tanzwissenschaftlichen Instituts. Seine akademischen Wege haben ihn von den US-Universitäten Princeton, Columbia und Berkeley über die Université Paul Valéry in Montpellier und zahlreiche internationale Gastprofessuren – etwa 2008 an ...

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Tanz Oktober 2025
Rubrik: Tanzwissenschaft, Seite 54
von Jenny Mahla

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