bolschoi babylon
kino und dvd
sommerfilme
Heiße Mädels, heiße Jungs, heiße Rhythmen und das alles in der heißesten Stadt der Welt – da kann ja wohl kassentechnisch nix schiefgehen. Natürlich ist «Street Dance: New York» ein ganz und gar kommerzielles Filmprodukt und das Finale – Wettbewerbsduell zwischen zwei Geige spielenden Superknaben mit je einer Ballerina im Schlepptau – mit einer der gruseligsten Choreografien aller Zeiten bestückt. Aber trotzdem, aber dennoch ...
wird gut unterhalten, wer sich an einem lauen Sommerabend ein Ticket kauft und danach todsicher in einem Kinosessel zwischen lauter Teenies landet.
Keenan Kampa, im echten Leben echte Tänzerin mit Mariinsky-Anbindung, spielt eine so bildhübsche wie blonde US-Provinzpflanze, die von der Mutter ans Manhattan Conservatory of the Arts umgetopft wird. Wo sie charismatischen Lehrern wie Oksana (Ex-Bond-Girl Jane Seymour) oder busenfreundintauglichen Komplizinnen wie Jazzy (Latin Lover, weibliche Ausgabe: Sonoya Mizuno) begegnet, selbstverständlich auch konkurrenzbesessenen Megazicken. Weil der hochbegabte Violinist Kyle (Richard Southgate) reich ist und arroganter als der hochbegabte Violinist Johnnie (Nicholas Galitzine), kriegt der ...
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Tanz Juli 2016
Rubrik: medien, Seite 62
von
«dramaturgeïn ist Griechisch und bedeutet ‹ein Drama verfassen›. Kein Dramaturg verfasst Dramen.» So begann einst die Kritik des Theaterkritikers Gerhard Stadelmaier an diesem seltsamen Beruf: «Alle anderen am Theater zaubern mit Kunst. Der Dramaturg zaubert mit sich selbst», schrieb er. Der Dramaturg bringt sich so – sein bester Trick – selbst zum Verschwinden.
...
Man nehme Mozarts Klavierkonzert Nr. 27, KV 595, und ersetze das Klavier durch einen Tänzer, Frank Willens. Man tausche die Streicher gegen Bühnenscheinwerfer aus, gesteuert von Scott Bolman. Wo sonst die Bläser zum Einsatz kommen, platzierte man Videoprojektionen von Thilo Schmidt. Noch liegt Frank Willens still auf dem Rücken, denn das Klavier ist bei Mozart erst...
Prag, Stuttgart, Zürich, Stockholm, Amsterdam, Oslo, Helsinki, Straßburg, Berlin, Monte-Carlo, Seoul: Das ist die Liste der Städte, in denen Marc Ribaud in der Spielzeit 2015/16 gearbeitet hat. Meist war er zwei oder drei Wochen da, auch mal über einen Monat, zu seinen Arbeitgebern gehören die Nationalballette von Tschechien, Korea, Norwegen, Finnland, Schweden und...
