Body Art
2001. Don DeLillo veröffentlicht in New York seinen Roman «The Body Artist». Es ist die Geschichte der Avantgarde-Künstlerin Lauren Hartke. Zurückgezogen in einem einsamen Landhaus versucht sie, den Selbstmord ihres Ehemanns zu verwinden. Trotz ihres Bedürfnisses nach Einsamkeit nimmt sie sich eines Obdachlosen mit autistischen Zügen an, der sich im Haus einnistet. In seinen Äußerungen erscheint ihr der Verstorbene.
2006.
Der spanische Choreograf Tomeo Verges kreiert «Body Art», inspiriert von DeLillos Roman. Bei der Beschreibung des Alltags zu zweit, mit Unterricht in Anatomie für den Landstreicher, habe er sofort an Tanz denken müssen, sagt Verges. Bitte, woran hätte der Choreograf sonst denken sollen? DeLillo beschreibt Hartke als eine Performerin, die sich «des Körpers entledigen will». In einem der Bilder dieser fiktiven Aufführung bedient sich eine Frau ihrer Schamhaare als Pinsel. Yves Kleins Body Painting bleibt bis heute ein unumgänglicher Bezugspunkt. Ebenso wie Marina Abramovic. DeLillo kennt die Klassiker und variiert sie mit Talent und Fantasie. Ein Mann und eine Frau kollidieren frontal, mit immer größerer Gewalt. Ein Mann in blutiger Damenunterwäsche kopuliert mit ...
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They said he could not do it, that it was too late and his body was not right for movement. He responded by developing a path that has its origin in memory and the continuous redoing of the movement. Paulo Ribeiro, one of Portugal’s most important choreographers, reacted to criticism with choreographies that deconstructed the Portuguese “fado“ with tense humour and...
In Bangkok fahren keine Rikschas mehr. Der alltägliche Stau findet in klimatisierten Limousinen statt. Die letzten Orte wahrhaft tropischer Erfahrung in Thailands Metropole sind in den 64. Stock verbannt, ins wohl höchste Open-Air-Restaurant der Welt. In der lauen Nacht überschaut man bei Kerzenschein, französischem Rotwein und australischem Edelsteak eine Stadt,...
The day after St Valentine’s Day, Charlotte Engelkes’ flat is brimming over with bouquets of various shapes and sizes: the perfect setting for La Engelkes, whose finely boned face, slender body and long dark hair give her the poetic aura of a Muse of famous men. In reality, the flowers are in different stages of decay and emitting a strange smell. We are sitting in...
