Biennale Tanzausbildung: City of dances
Gleich zwei wichtige Veranstaltungsreihen zur selben Zeit, das macht Hamburg tatsächlich eine Woche lang zur «City of Dances». Die eine bündelt unter dem Titel «FOKUS TANZ #6» Beispielhaftes namhafter Koryphäen wie Deborah Hay und Claire Cunningham. Die andere lässt als «7.
Biennale Tanzausbildung» auf Kampnagel eher künftige Aktivitäten ahnen: Knapp 140 Studierende aus Deutschland und der ganzen Welt präsentieren nicht nur eigene Arbeiten, sondern haben darüber hinaus die Möglichkeit, ganz physisch im gemeinsamen Training und in Workshops unterschiedliche Unterrichtssysteme zu erfahren. Die zu analysieren und auf den neuesten Wissensstand zu bringen, wird sicher auch am 20. Februar unter dem Titel «Updating Dance Education» Aufgabe eines öffentlichen Symposiums sein – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Anschuldigungen, mit denen sich derzeit die Wiener Ballettakademie konfrontiert sieht (siehe S. 66). Die hat sich im Übrigen nicht zur Biennale angesagt.
Vom 17. bis zum 23. Februar; www.kampnagel.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Februar 2020
Rubrik: Praxis, Seite 66
von
Mit «Cinderella» gab Gregory Dean, seit 2013 Principal Dancer beim Königlich Dänischen Ballett, sein Choreografie-Debüt in Kopenhagen. Sensationell war das nicht, und insofern bleibt es erstaunlich, dass man ihn im Anschluss daran sogleich auf Leben und Werk der großen dänischen Schriftstellerin Karen Blixen angesetzt hat. Deren Bücher sind subtil, dramatisch,...
Tanz den Kubismus! Carlos Matos, Ballettdirektor der Landesbühnen Sachsen, hat sich mit der Uraufführung seiner Choreografie «Picasso» genau das vorgenommen. In 16 Bildern erzählt er von Leben und Werk des spanischen Ausnahmekünstlers und zersplittert den 1881 in Málaga geborenen Maler in fünf Tänzer – für fünf Facetten der Persönlichkeit: Der stolze Spanier und...
Wenn dermaleinst Theaterhistoriker ein Schlagwort für die Ära von Goyo- Montero am Nürnberger Staatstheater- suchen sollten, dürfte relativ schnell «schwarze Periode» die Runde machen. Auch die beiden Ballette «Petruschka» und «Le Sacre du printemps», die zusammen den neuen «Strawinsky»-Doppelabend ergeben, fügen sich nahtlos in das nachtdunkle Konzept des...
