berlin: vladimir malakhov...
...hat sein neues Domizil im ehemaligen Malsaal und der Kaschierwerkstatt der Deutschen Oper Berlin bezogen. Es gibt ein «Foyer de la Danse» in der Anmutung der vergangenen Nutzung mit Bibliothek, Konferenzsaal und Räumen für Pianisten, Choreologen und Gastchoreografen sowie der Geschäftsstelle des Education-Programms «Tanz ist Klasse». Physiotherapie und Sauna befinden sich seitlich über dem Foyer.
Im einstigen Malsaal entstanden Büros, ein Ruheraum für Tänzer, der zusammen mit der Charité entwickelt wurde, sowie drei Ballettstudios mit Ehrfurcht einflößenden Namen. Das größte Studio (439 qm) ist Tatjana Gsovsky gewidmet, der Urahnin des «Berlin-Balletts», einst Ballettdirektorin an der Deutschen Staatsoper, später der Deutschen Oper Berlin. Die beiden anderen Säle sind ihrem Startänzer Gert Reinholm und dem letzten großen DDR-Choreografen Tom Schilling gewidmet.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2011
Rubrik: menschen, Seite 29
von
Der Mann fühlt sich sichtlich unwohl. Ein paar durchgeknallte Teenager haben ihn zu ohrenbetäubenden Beats aus seinem Zuschauersessel auf die Bühne gezerrt. Die Jugendlichen sind kreischend im Off verschwunden und haben ihn allein im Rampenlicht stehen lassen. Nun weiß er nicht, wo er sich lassen soll, und tritt unter den mitfühlenden bis hämischen Blicken des...
Was ist zeitgenössischer Tanz? Wie funktioniert er? Vor einem Jahr legte der Journalist Philippe Noisette ein farbenfrohes Werk vor, «Danse contemporaine, mode d’emploi», das diese Frage brillant beantwortet.
Jetzt wird sie bei ihm, mit Erscheinen der englischen Übersetzung, noch einmal gestellt. Dabei musste auf dem Cover die Preljocaj-Szene einer akademischen...
«Heimspiel» heißt der nicht mehr ganz so neue Schrei an den deutschen Stadttheatern. Er könnte zu einem Genre werden, allein weil die Kulturstiftung des Bundes ihren Fördertopf so etikettierte. Seit 2006 hat der Topf immerhin 56 Unternehmungen von 38 Stadt- und Staatstheatern unterstützt mit Summen zwischen 25.000 und 50.000 Euro; die letzte Runde wird nun...
