berlin: hochschul-übergreifende tanz-zukunft

Tanz - Logo

Das wird ein aufregendes Jahr beim Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT): Kaum ist die Pilotphase überstanden, stehen Verhandlungen darüber an, wie das Unikum – ein Standbein an der Universität der Künste, das zweite an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» und trotzdem selbstständiger Akteur – zukunftsfest gemacht werden kann. Zum Jahresende sind 56 Studierende in den drei Abteilungen MA Choreografie, MA Solo/Dance/Authorship und BA Zeitgenössischer Tanz / Kontext / Choreografie unterwegs, fast doppelt so viele wie bisher.



Neben der Ausweitung des Lehrbetriebs und dessen dauerhafter Profilierung kommt auf die HZT-Macher die Neuausschreibung und -besetzung ihrer eigenen Dozenturen zu. Denn mit der künftigen Struktur des Gebildes hat sich ein Expertengremium befasst, dessen Vorschläge den Hochschulen nun vorliegen. Damit beginnt der Ringkampf am Verhandlungstisch: Können die sturmerprobten Pioniere, die sich selbst einer Evaluation unterzogen haben, noch mitmischen?

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz April 2011
Rubrik: praxis, Seite 74
von Dorion Weickmann

Weitere Beiträge
für tänzer: workshops

In London an der Brunel University im Artaud Performance Centre werden in «The World from within and with-out (in memoriam Kazuo Ohno)» Performancetraditionen und heutige Körpertechniken untersucht, unter anderem mit Biyo Kikuchi , Olu Taiwo, Ka-therine Mezur, Peter Sempel, Ksenia Yakunicheva: 4. und 5, April.
people.brunel.ac.uk/dap/
artaudforum.html

In Berlin zum...

berlin: christoph winkler...

...ist Berliner Urgestein, 44 Jahre alt, von Martin Puttke an der Staatlichen Ballettschule Berlin zum Tänzer ausgebildet. Bekannt wurde er vor zwölf Jahren als Choreograf, der wirklich seriöse Fragen an den Tanz stellte. Warum hat kein Kunstchoreograf das Krumping erfunden? Warum glauben wir an «lebenslanges Lernen», die ständige Weiterbildung trotz des prekären...

erik-bruhn-preis: maria baranova...

...vom Hamburg Ballett hat 18-jährig den neunten Erik-Bruhn-Wettbewerb in Toronto als beste Tänzerin gewonnen, zusammen mit Joseph Gorak, 21, vom American Ballet Theatre (ABT). Der Preis für die beste neue Choreografie ging an Demis Volpi vom Stuttgarter Ballett für «Little Monsters». Maria Baranova tanzte statt mit dem verletzten Alexandr Trusch mit Kiran West vom...