Ausstellungen tanz 7/25
JULIAN ROSEFELDT
«Nothing is Original» lädt als Ausstellungstitel nicht unbedingt zum Besuch ein. Der Name der Werkschau von Julian Rosefeldt, die noch bis 16. September bei C/O Berlin im Amerika-Haus zu sehen ist, sollte allerdings doppeldeutig gelesen werden, nicht als Ablehnung von Originalität, sondern als Hinterfragen des künstlerischen Einzigartigkeitsbegriffs: Zitiert wird hier Jim Jarmush, der «The Golden Rules of Filmmaking» sinngemäß bekannte, dass es nicht darum gehe, von wem der Künstler etwas klaue, sondern darum, was er daraus mache.
Die Ausstellung versammelt Rosefeldts bekannte Film- und Videoinstallationen (tanz 10/22), dazu bislang unveröffentlichte Storyboards, Skizzen, Fotografien und Making-Of-Dokumente. www.co-berlin.org
Bad Saulgau, Städtische Galerie «Fähre», www.kunstverein-badsaulgau.de
«dem Paradies entgegen», Tanz, Fotografie, Film, Installation, Malerei und Cyanotypie. Bis 17. August
Bedburg-Hau, Museum Schloss Moyland, www.moyland.de
«Marina Abramovic und MAI (Marina Abramovic Institute) im Dialog mit Joseph Beuys». Performance-Programm vom 13. Juli bis 10. August; Laufzeit Gesamtprojekt bis 26. Oktober
Bern, Museum für Kommunikation, www.mfk.ch
Die ...
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Tanz Juli 2025
Rubrik: Kalender, Seite 47
von
Deutschland
Augsburg Staatstheater Einblicke in das Projekt «Tanz mit Parkinson!». 9. Juli www.staatstheater-augsburg.de
Berlin
Ballhaus Naunynstrasse «Porträtperformance» mit dem Tänzer und Choreografen Ashley Temba, der nach einem Bild von sich selbst sucht. 5.–8. Juli «Auf meinen Schultern», Soloperformance des Tänzers und Choreografen Raphael Moussa...
Blitzlichter zucken, Scheinwerfer strahlen. Musik hämmert. Körper rotieren. Laut und wütend, bis es plötzlich still wird. Celli ertönen, begleiten die weichen Schritte der Tänzer des Coburger Landestheaters im Globe, wie sie mit Eleganz, Wut und Ästhetik David Campos‘ und Irene Sabas‘ Choreografie «Rock Requiem» interpretieren. Die getanzte Symbiose aus...
München
LIGIA LEWIS « STUDY NOW STEADY»
Plötzlich ist eine der drei Performer*innen ganz nah, blickt mich direkt an. Bevor ihr Körper zusammensackt, ihr Kopf auf meinem Arm. Schließlich löst sie sich und fügt sich wieder in den Rhythmus ein, den die anderen Performenden durch das Klopfen und Verschieben ihrer Körperteile auf Wänden und Boden erzeugen.
«study now...
