Ausstellungen 11/19
Degas à l´opéra
Noch einmal und schon wieder Edgar Degas? Dass die Pariser Oper sich zu ihrem 350. Jubiläum mit dem Musée d´Orsay zusammengetan hat, um ausgerechnet dem Ballettmaler schlechthin eine Ausstellung zu widmen, könnte man einfallslos nennen. Aber noch nie sind so viele Gemälde, Skulpturen und Artefakte aus seinem Atelier zusammengekommen, noch nie so viele seiner Kunstwerke aus den Vereinigten Staaten an die Seine gereist – alle mit dem Ziel, die gloriose Vergangenheit des Kunsttempels im 19. Jahrhundert auferstehen zu lassen.
Degas fing vor und hinter den Kulissen unzählige Impressionen ein, porträtierte Künstler und Publikum und verewigte auf diese Weise eine ganze Epoche. Die Schau läuft bis 19. Januar, begleitet wird sie auf der 3e Scène der Pariser Oper von einem Film in satten Kontrasten, den Arnaud des Pallières -eigens für den Anlass gedreht hat – mit keinem Geringeren als Michael Lonsdale: «Degas et moi». www.operadeparis.fr; www.musee-orsay.fr
Berlin, Museum für Fotografie/Helmut Newton Stiftung, www.helmut-newton-foundation.org
Ausstellung «Body Performance» mit Arbeiten u. a. von Vanessa Beecroft und Robert Mapplethorpe. Vom 30. Nov. bis zum 10. Mai 2020
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Wenn das Ballet Junior de Genève -durchs Land fährt, füllen sich die Theatersäle. Die blutjunge Truppe von Patrice Delay und Sean Wood bringt jene Seite der Tanzkunst zu den Menschen, die die Menschen zur Tanzkunst bringt: Lebensfreude. Vor ein paar Jahren entflammte die quirlige Kompanie mit Arbeiten israelischer Choreografen im Rahmen der «Steps»-Tournee die...
Die Berliner Tanzszene taucht gerne ab, hinunter zu Orten, die der Kulturbetrieb der Stadt sonst nicht im Blick hat: diesmal in die Traumabar. Unweit des Hauptbahnhofs, in einem seelenlosen Neubaugebiet auf dem ehemaligen Grenzstreifen, hat sich ein anonymer Investor einen Traum wahr gemacht: einen Mix aus Club und Kunstbetrieb auf einem Gelände mit alten Garagen....
Er war ein echtes Berliner Kind, der am 5. September 1946 geborene Bernd Dreyer. Und ein geborener Tänzer. Von 1961 bis 1966 besuchte er die Staatliche Ballettschule Berlin, damals noch in der Niederlagstraße. Nach einjährigem Zusatzstudium an der Waganowa-Akademie im einstigen Leningrad ging er 1967 ins Ballett der Deutschen Staatsoper, gewann 1973 beim...
