Zu Fuss
Der menschliche Fuß ist ein architektonisches Kunstwerk. Wer diese geniale Schöpfung seiner filigranen Brücken- und Bogenstruktur auch immer erdacht hat, sie wurde nicht für die Reglosigkeit erfunden. 26 Knochen, 32 Gelenke, 23 Muskeln und ein Geflecht aus zig elastischen Bändern bieten ein hochdifferenziertes Gebilde für Balance und Stabilität, für schnelle Fortbewegung und hohe Sprünge, aber auch die Sensibilität einer greifenden Hand. Füße sind den Händen verwandt. In ihnen findet sich die Hälfte aller ca. 215 Knochen des Skeletts.
Babys benutzen ihre Füße wie ihre Hände zum Greifen und Stützen. Sie sind als Noch-Vierfüßler der Evolution näher. Ihre Bewegungsentwicklung beginnt im Uterus mit dem Greifen und Spreizen der Zehen. Dieses reflektorische Pulsieren pflanzt sich bis zum Kopf fort. Später kriecht und krabbelt der Säugling oder geht wie ein Bär, bevor er als Zweibeiner den schwierigen Weg des Homo Erectus einschlägt. Dann verlieren die Füße meist ihre «handige» Qualität. Wer die Fotosammlung des Reformpädagogen Heinrich Jacoby in seinem Buch «Jenseits von ‹begabt› und ‹unbegabt›» kennt, wird sich über das verschüttete Potenzial unserer Fähigkeiten nicht mehr wundern, ...
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Simultaneously with the bursting of the first buds in the backyards of Stockholm, hearts are bursting in Birgitta Egerbladh’s dance-theatre-opera “Mitt hjärta brister,” collage of dance, theatre and opera presented in a sketchy non-linear fashion – reflecting real life. “Mitt hjärta brister” could be seen as a sequel to “Händelser i hemmet” (What Happens at Home)....
Meret Schlegel arbeitet neuerdings auf einer Kommandobrücke. Unten die Seminarräume der freien Züricher Tanzszene, oben neu: ein gewaltiges, elf Meter hohes Gewölbe, stützenfrei, 400 qm Probensaal in Bühnengröße, darüber der charmant alte, wieder freigelegte Betondachstuhl von 1908. Man erkennt das Zürcher Tanzhaus Wasserwerk nicht wieder, die ehemalige...
zieht um. Ein Jahr lang dient ein Containerdorf auf dem jetzigen Sportplatz als Ausweichquartier für die Allgemeinbildung. Die alten Ballettsäle bleiben, bis der Neu- und Umbau die bisherigen Räumlichkeiten ersetzt. Schließlich heißt es auch weiterhin an der Erich-Weinert-Straße «Tradition bewahren – Neues wagen»: ein Konzept, das Gregor Seyffert seit fünf Jahren...
