Neues Arbeiten im renovierten Haus

Die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden – Teil 2: die Akustik

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Die Verbesserung der Akustik spielte eine zentrale Rolle bei der Sanierung der Berliner Staatsoper. Das deutsch-niederländische Akustikbüro Peutz Consult wurde mit der Planung für die Bau- und Raumakustik des Saals und der Probenräume beauftragt. Auch war die Firma zuständig für die Fachplanung Medientechnik. Der Projektleiter berichtet über die Zielsetzung, die Entwicklung des Akustikentwurfs und die realisierten akustischen Maßnahmen.

Wenn die Lindenoper vor der Sanierung mit anderen wichtigen Opernhäusern der Welt verglichen wurde, galt sie mit ca.

6500 m3 als eine der kleinsten. Für eine wesentliche Verbesserung des Raumklangs war die erhebliche Vergrößerung des akustisch effektiven Raumvolumens erforderlich. Die Rahmenbedingungen waren aber klar: Eine denkmalgerechte Sanierung, ohne die Abmessungen des Saals und die der Außenkubatur zu verändern – eine große Herausforderung.

Vor der Sanierung bis 2010 war die Nachhallzeit für eine Opernnutzung sehr kurz: ca. 1,1 s – eher ausgerichtet für die Nutzung eines Sprechtheaters. Durch das beschränkte Volumen lag die Lautstärke im Saal an der Obergrenze. Ziel war es, ohne Erhöhung der Lautstärke die Nachhallzeit auf 1,6 s zu ...

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BTR Ausgabe 6 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 44
von Martijn Vercammen

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