Wie wollen wir leben?
Am 5. September 2019 wurde in Berlin das Futurium eröffnet, Deutschlands erstes Zukunftsmuseum. In dem 60-Millionen-Euro-Bau am Spreebogen nahe des Hauptbahnhofs dreht sich alles um die Frage „Wie wollen wir künftig leben?“ Besucher aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten sind eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen. Der Eintritt ist deshalb frei – jedenfalls in der auf drei Jahre veranschlagten Anlaufphase bis 2022.
Das Futurium solle „ein Ort zum Interagieren und Nachdenken“ sein, sagte Helge Braun, der Chef des Bundeskanzleramts, bei der Eröffnung.
Es ist aber – das wurde im Rahmen dieses 5. Septembers deutlich – auch als Showroom für den Wissensstandort Deutschland gedacht. Federführender Gesellschafter in der gemeinnützigen Träger-GmbH und Hauptfinanzier des 19-Millionen-Euro-Jahresetats ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Acht der bisher 15 Gesellschafter sind Wissenschaftsorganisationen, sechs sind aus der Wirtschaft (siehe Kasten Seite 48).
„Mit seiner matt metallisch changierenden Gebäudehülle mutet das Futurium zwischen den uniformen Rasterfassaden am Berliner Spreebogen wie ein gerade gelandetes Raumschiff an“, war auf www.baunetzwiss ...
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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Technologien & Produktionen, Seite 46
von Anne Schneller
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50+1 Architektonische Gewissensfragen
von Dr. Martin Düchs
248 Seiten · 13 × 20,5 cm · Hardcover mit Fadenheftung
ISBN 978-3-86218-127-8
Dölling und Galitz, München • Hamburg 2019
EUR 22,00
„Kann man den Bau großer ‚Kulturtempel‘ angesichts von drängenden sozialen Problemen vertreten?“, lautet eine der 51 architektonischen Gewissensfragen im vorliegenden Buch. Der...
