Theater als Zeichen der Souveränität
Für die meisten Island-Besucher beginnt ihre Reise in der Hauptstadt: Reykjavik ist im Juli eine lebendige, bunte Stadt, reich an Kultur mit mehreren Theatern, dem Konzerthaus Harpa, mit vielen Museen und Galerien, mit Musik in Kneipen und auf der Straße – und viel Helligkeit. Vor der Reise in die spektakulären Landschaften der Insel statte ich mit ein paar Freunden dem Nationaltheater einen Besuch ab. Wir erleben einen kurzen Ausflug in isländische Kultur und Geschichte.
Sommerlich blau strahlt dieser Sonntag: am Himmel und auf dem Wasser im nahe gelegenen Hafen von Reykjavik. Im Laugavegur, mit vielen Geschäften und Restaurants auch ein Anziehungspunkt für Touristen, jubeln vor allem die einheimischen Kinder auf einer Wasserrutsche, die auf der abschüssigen Straße liegt. Kinderstimmen und laute Musik mischen sich. Unweit davon steht der trutzig wirkende Bau des Nationaltheaters, die von Art déco inspirierte Architektur zitiert die isländische Natur – mit ihren Grautönen und mit den an Basalt erinnernde Säulen an der Fassade ringsum.
Am Bühneneingang wartet schon mein ehemaliger Studienkollege Hákon Hákonarson, der heute Technischer Leiter am Nationaltheater ist. Er hat in den ...
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BTR Ausgabe 4 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 64
von Iris Abel
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