Reisen in Licht- und Farbräume

Heinz Kasper unterwegs zu Seminaren, Kunst, Bühne und Ausstellung

Bühnentechnische Rundschau - Logo

Eine kurze Begegnung mit Heinz Kasper in Berlin: Anlässlich des von ihm veranstalteten Lux-Lichtseminars im Berliner Podewil Ende November verweilte er für ein paar Tage in der Hauptstadt. Eine gute Gelegenheit, um sich über die Ausbildung und Arbeitsbedingungen des Lichtgestalters und sein kreatives Handwerkszeug zu unterhalten.

Nicht einfach war es, einen gemeinsamen Termin zu finden.

Heinz Kasper ist auf der Durchreise – wie so oft: Vom Seminar in Berlin ging es über Kassel nach Hamburg, zu Vorbesprechungen für eine Literaturausstellung 2019 und Gesprächen mit Musikern zu einer Performance Mitte des Jahres in Rumänien. Zurück in der Hauptstadt leuchtete er die Sonderausstellung „Im Dienst der Rassenfrage“ im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“. Gleich anschließend geht es weiter nach Dresden zu der Firma Eigenart Leuchten und Beleuchtung, um Entwürfe für eine Sonderentwicklung zu besprechen. Dennoch ist Zeit und Ruhe für ein entspanntes Gespräch. 

Kasper hatte das dreitägige Lux-Lichtseminar im Podewil zum zweiten Mal veranstaltet. Diesmal war Andrew Holmes dabei gewesen, Master of Environmental Design und Architekt aus Stuttgart. Kasper kennt ihn seit den frühen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 114
von Iris Abel

Weitere Beiträge
Vorschau - Impressum 2/2018

Ein Mythos, seine Parallen und Unterschiede

In dem Stück „Medea² – dois mundos, uma narração“, einem Kooperationsprojekt vom Theater Osnabrück und dem Teatro Avenido Maputo, trifft die schwarze Medea in Deutschland auf ihr Spiegelbild, die weiße Medea in Mosambik. Der Medea-Mythos – das Bedrohliche und Zauberkundige, das Fremdsein und das Frausein – wird von den...

Syrien-Projekt „A Cinema for Rojava“

Der Krieg in Syrien wird immer grausamer, das Leben der Menschen zunehmend hoffnungsloser. Ein kleiner Lichtblick für die Einwohner von Amudê ist ein internationales Kinoprojekt. Dafür haben zwei Master-Jahrgänge für Veranstaltungstechnik an der Beuth Hochschule in Berlin verschiedene Entwürfe erarbeitet.

Bis zum heutigen Tag ist der Kinobrand in der Stadt Amudê...

Mit Raum und Bühne spielen

Zu dieser Spielzeit startete der neue Intendant Anselm Weber mit einem ehrgeizigen Spielplan. Neben aktuellen Stücken wurde die Frage „Was hat Shakespeare uns heute noch zu sagen?“ in zwei Inszenierungen beleuchtet, „Richard III“ und „Romeo und Julia“. Für beide schuf der Bühnenbildner Stéphane Laimé ganz unterschiedliche Bühnenräume, in beiden Inszenierungen aber...