Leben und Arbeiten mit der Pandemie

Der siebenwöchige Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie hat nahezu all unsere Lebensbereiche beeinträchtigt. Die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist von den notwendigen Maßnahmen besonders stark betroffen, nun heißt es „Leben und Arbeiten mit dem Virus“. Dafür werden branchenspezifische Handlungshilfen entwickelt, die auch künftige wissenschaftliche ­Erkenntnisse berücksichtigen müssen.

Anfang des Jahres 2013 wurde der Deutsche Bundestag durch die Bundesregierung in einem Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 informiert (Bundestagsdrucksache 17/12051). In dieser Information wurde eine Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ mit einem bestimmten Szenario modelliert. Die Wahl eines SARS-ähnlichen Virus erfolgte u. a.

vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat:

 

„Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen. Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen ...

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BTR Ausgabe 3 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 54
von Wolfgang Heuer