Gemeinschaft auf Zeit: Ephemere Architektur
Das Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne widmete dem weltweiten Phänomen temporärer Bauten eine erhellende Ausstellung. Vom Münchner Bauernmarkt bis hin zum Burning-Man-Festival in Nevada regten Fallbeispiele dazu an, über die Dauerhaftigkeit als grundlegende Bedingung für Städte nachzudenken. Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Zunehmend entstehen mehr oder improvisiert neue Gebäudeformen.
Was haben das Oktoberfest in München, die Kumbh-Mela-Wallfahrt in Indien und das Burning-Man-Festival im US-Bundesstaat Nevada gemeinsam? Es sind wiederkehrende Events, und es sind Massenphänomene. Tausende bis Millionen von Menschen kommen zu bestimmten Anlässen an einem Ort zusammen, manchmal nur für ein paar Tage, manchmal auch für Wochen oder Monate – dann ist der Spuk wieder vorbei. Denn so wirkt das bunte Feiern, das Straßen, Plätze, mitunter ganze Landschaften füllende Treiben auf den Bildern und Videos in der Ausstellung „Does Performance Matter? Ephemeral Urbanism“ im Architekturmuseum in München. Riesige Zeltstädte, Märkte, Potemkinschen Dörfer, temporäre Siedlungen sind in urbane Räume implementiert oder an ihre Ränder gesetzt, aber auch in die arabische ...
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BTR Sonderband 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 62
von Irmgard Berner
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