Gräben

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So. Das war dann also die erste Ausgabe der «Tanztriennale Hamburg», jenes einwöchigen, groß mit Bundesmitteln geförderten Festivals, bei dem nicht nur wir uns fragten (tanz 6/26), was denn eigentlich das Ziel des Ganzen sei, jenseits von möglichst hochkarätigen Tanzgastspielen in der Hansestadt. Eine Antwort auf diese Frage gab Amelie Deuflhard, als Intendantin des Produktionshauses Kampnagel Triennale-Mitveranstalterin, in ihrer Eröffnungsrede: Es gehe darum, die Skepsis, mit der die verschiedenen Tanzformen einander begegnen würden, zu beenden.

Was zumindest beim Festivaleinstieg funktionierte: Die «City Parade» war eine große Umarmung der Stadtgesellschaft im Tanz, ein Einbeziehen unterschiedlichster tanzender Initiativen, vom Standardtanz über klassischen indischen Tanz und Folklore bis zu Streetdance, die charmant auch tanzferne Besucher*innen miteinbezog. Dieses rhythmische Paradieren vom Museum der Arbeit zum Stadtpark bewies tatsächlich, dass sich unterschiedlichste Ästhetiken, Hintergründe, Professionalitätslevels im Tanz vereinen lassen. Doch meinte Deuflhard das?

In Teilen sicher. Auf der anderen Seite aber meinte sie auch die Skepsis, die das Ballett gegenüber dem ...

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Tanz August/September 2026
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Falk Schreiber

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