Zurück zum Tanz

HZT Berlin

Tanz - Logo

Thomas Plischke, was erwartet künftige Studenten am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin?  Eine stark veränderte Struktur, zurück zum Tanz. Das HZT genoss den Ruf, keinen Tanztanz auszubilden, was so nie stimmte. Aber die Menge der angebotenen Technikstunden war relativ gering, insgesamt nur 540 Stunden während der dreijährigen Ausbildung. Bei P.A.R.T.S. in Brüssel sind es 1500 Stunden.

Wie kam es dazu? Weil wir einen BA «Tanz, Kontext, Choreografie» anbieten.

Der Tanz machte da eben nur ein Drittel aus. Trotzdem muss die Laufbahn «Tänzer» innerhalb des Studiums möglich bleiben. Statt Workshops en bloc gibt es nun mehr Kontinuität, etwa mit Patrick Rump, der das Tanztraining auf die wissenschaftliche Höhe des Sporttrainings hebt. Seine Klasse ist mittlerweile die vollste, die Technik umfasst nun rund 1300 Stunden.

Was führte zum Sinneswandel? Der Geist an dieser Schule hieß: Jeder ist ein Tänzer. Nach einem halben Jahr gab es Knie- und Rückenprobleme bei denen, die nie professionell getanzt haben. Das war naiv von uns. Darum geht es in der Zulassung nicht mehr nur um die Motivation, sondern auch um die körperliche Fähigkeit, das physisch anstrengende Studium drei Jahre ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2017
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Arnd Wesemann

Weitere Beiträge
Garten der Lüste

Es wird nie mehr auf Reisen gehen, Madrid nie mehr verlassen. Kein Jubiläum, kein noch so verlockendes Angebot kann die Kuratoren des Prado dazu bringen, Hieronymus Boschs monumentalen «Garten der Lüste» außer Haus zu geben. Zu wertvoll, zu einzigartig und in der Substanz zu fragil ist das Triptychon, das trotz sakraler Anmutung doch nie einen Altar zierte....

Soirée Chouinard Horecna

Zwei Künstlerinnen, zwei Generationen, zwei Kontinente: Aus Kanada kommt die Meisterin, die Form und Sinnlichkeit beherrscht, aus der Slowakei die Ballett-Theatralikerin, die ins weite Feld der Emotionen eintaucht. Jean-Christophe Maillot, Chef der Ballets de Monte Carlo, hat beide Choreografinnen eingeladen, weil ihre Freude, wie er in einem Zeitungsinterview...

Auditions, Ausschreibungen, Wettbewerbe, Workshops Juli 2017

Ausschreibungen

Einmal jährlich präsentiert «POOL – Internationales TanzFilmFestival Berlin» im Dock 11 Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und ist Treffpunkt Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene.
Einsendeschluss: 17. Juli
www.pool-festival.de

K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg is offering three residencies to...