Katerina Andreou

Tanzakteure mit den besten Aussichten

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«I was very into it and never really part of it», so beschreibt Katerina Andreou ihre Beziehung zum Ballett- und Klavierstudium, dem sie sich bis Anfang 20 widmete. Dieses Teilhaben aber nicht Teilsein hat sie beibehalten. Nicht umsonst heißt ihr letztes Stück «BSTRD»: ein Bastard ohne Vokale, ein Körper ohne Seele. Was gehört zu mir? Was kann ich mir aneignen? Diese Fragen überlässt sie ihrem physischen Apparat zur Entscheidung.

Sie füttert ihn mit Ballett, Salsa, Boxen, griechischen Volkstanzschritten, urban dances, frühen Ausdruckstanz- oder 80er-Jahre-Rockstarposen, reduziert das Vokabular auf das, was sie interessiert, portioniert und poliert. Dann überlässt sie dem Körper, was er daraus macht. In einem klaren formalen Rahmen, mit Musiksamples aus Rock- und House-Musik, verfolgt sie in ihren Stücken das Prinzip der instant composition. In «A Kind of Fierce» – das Setting markieren zwei Boxen und eine Lichtschranke im Hintergrund – wirkt sie noch gliederpuppenartig und fremdgesteuert. In «BSTRD», 2018 u. a. auf dem «Young Choreographers Festival» in Athen gezeigt, scheint die Wahlfranzösin (und studierte Rechtsanwältin) sich zweizuteilen: Der Oberkörper wirkt lange Zeit wie ein ...

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Tanz Jahrbuch 2018
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 154
von Astrid Kaminski

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