boldog születésnapot! paul szilard
Am 24. August wird der in Ungarn geborene Impresario 99 Jahre alt. Er lässt es sich nicht nehmen, in diesen Tagen mal wieder von New York, das ihm vor einem halben Jahrhundert Heimat wurde, nach Europa zu jetten: Berlin, Barcelona, Genf. Früher war er Passagier der Concorde, damit es schneller ging. «Ich war 83-mal in Japan», sagte er letztes Jahr. Man hört daraus seine Verbundenheit mit dem kulturbegeisterten Land, das ihn zu Anfang seiner Produzententätigkeit zur Verzweiflung gebracht hatte, weil angeblich nichts außer «Schwanensee» ging.
Mit Paul Szilard ging es dann doch, sogar die «Westside Story».
Nicht nur die Flüge, auch die Kunst muss sich rechnen. Der Unternehmer, der Stücke, Shows, Galas produziert und solche ebenso wie große Kompanien und Solisten im internationalen Kontext gastieren lässt, muss wissen, was gut ankommt. Er muss aber auch wissen, was er selbst gut findet. Szilard ist bis heute ein sehr kritischer Betrachter des Tanzes und der Tänzer. Vor seiner Meinung hat nicht viel Bestand als Kunst, Intelligenz und Anstand.
Er war selbst viele Jahre lang Tänzer. Begann die Ausbildung in Budapest, ging nach Paris, nach London, tanzte, choreografierte, wollte nach ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 58
von Melanie Suchy
Wer zieht die Fäden, wenn 14 Menschen schweben und schlingern, als schwämmen sie in einem Aquarium aus Licht und Klang? Flossen und Gräten haben alle Fische, nur sind die einen flinker, wendiger und sprungbereiter als die anderen, die sich eher träge treiben lassen. Nennen wir es eine Polyfonie, wenn dieser Schwarm ins Hüpfen und Straucheln gerät, der auf und...
...ist ein neugieriger Mensch, immer auf der Suche nach Inspirationen für seine Stücke. Mal ist es die Musik, die ihn anregt, mal eine neue Bewegungssprache wie der Flamenco oder der indische Kuchipudi. Oder die Popkultur eines anderen Landes. Für sein neues Stück greift er nach Japan, zur dortigen Form des Comics, den Mangas. Mit «TeZukA» kreiert er eine Hommage...
Sie war eine der Musen Jan Fabres. Mit dem Solo «Quando l’uomo principale è una donna» schuf er ihr 2004 ein choreografisches Denkmal. Seit ein paar Jahren geht sie nun eigene tänzerische Wege. Ihr erstes Stück, 2008, heißt «Birth of Prey» – Lisbeth Gruwez zeigt hier eine wilde Performance als körperliche Reaktion auf Live-Musik. Damit gastiert sie im September in...
