Sorour Darabi in seinem Solo «Farci.e»; Foto: Mehrdad Motejalli
Wasser
Er hat Tanz in Rotterdam studiert und musste aufgeben. Verletzungsbedingt. Weil er mehr darüber wissen wollte, wie der Körper funktioniert, ließ er sich zum Physiotherapeuten ausbilden – und begegnete einem Osteopathen, der ihn mit neuen Ideen bekannt machte. So kam’s, dass aus Johannes Randolf doch noch ein Tänzer wurde, der 1998 mit Robert Poole ans Landestheater Linz ging – bis ein Kreuzbandriss seine Bühnenkarriere dann doch beendete.
Randolf begann modernen Tanz zu unterrichten, inzwischen tut er das an der Privat-universität Anton Bruckner in Linz, wo er auch eine Praxis als Physiotherapeut unterhält. Tänzern bei gesundheitlichen Problemen zu helfen, ist ihm ein besonderes Anliegen. Und das hat natürlich viel mit der richtigen Ernährung zu tun.
Hochwertiger Treibstoff
Dabei profitiert er natürlich von der eigenen Tanzerfahrung. Randolf meint: «Beim Tanz ist die Gefahr sehr groß, dass man über körperliche Grenzen geht. Es ist ja einerseits ein Hochleistungssport, andererseits auch Teil des kulturellen Geschehens – ganz schön schwer, das miteinander zu verbinden!» Er selbst hat die Erfahrung gemacht, dass er Vorgaben wie bestimmte Regenerationszeiten einfach nicht einhielt: ...
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Tanz Dezember 2017
Rubrik: Serie: Ernährung, Seite 66
von Susanne Zellinger
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