Sylviane Bayard
Sylviane Bayard begann im Alter von fünf Jahren ihre Tanzausbildung in ihrer Heimatstadt Bergerac/ Frankreich, erhielt danach ein Stipendium an der Internationalen Tanzschule Cannes. Im Alter von 15 Jahren gewann sie den renommierten «Prix de Lausanne».1974 erhielt sie ihr Engagement beim Stuttgarter Ballett und wurde dort 1979 Erste Solistin. Ihre weitere Karriere führte sie u. a. zum Pennsylvania Ballet, Basler und Zürcher Ballett, Ballet de Marseille und Ballett der Bayerischen Staatsoper München.
Sie gastierte bei zahlreichen namhaften BallettKompanien und bei vielen großen Tanzfestivals. Zu ihrem Repertorie gehören u. a. «Dornröschen», «Giselle», «Nussknacker», «La Sylphide», «Der Widerspenstigen Zähmung», «Onegin» und «La Fille mal gardée». Sie arbeitete mit Choreografen wie Glen Tetley, Jirí Kylián, William Forsythe, Maurice Béjart, Heinz Spoerli und Uwe Scholz. Von 1995 bis 1997 war sie Erste Ballettmeisterin an der Oper Leipzig und wechselte an die Deutsche Oper Berlin. Von 1999 bis 2004 war sie dort auch Ballettdirektorin. Heute ist sie Gasttrainerin u. a. beim Leipziger Ballett, dem Béjart Ballet Lausanne, dem Ballett der Deutschen Oper am Rhein sowie der Opéra National ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Santissima Huil d'olive vierge» heißt das Produkt, das auf dem Proszeniumsvorhang beworben wird. Wenn dieser Konsum-Concours zu seinem Ende kommt, geht es nicht um das vorgestellte Öl, es ist ganz offensichtlich Sand im Getriebe. Frantz und Swanilda haben einen TV-Tanzwettbewerb gewonnen. Der junge Mann will sie trotzdem nicht heiraten und setzt lieber das...
«Und verloren sei uns der Tag, wo nicht Ein Mal getanzt wurde! / Und falsch heiße uns jede Wahrheit, bei der es nicht Ein Gelächter gab!»
Maurice Béjart stellte seinen Memoiren «Einen Augenblick in der Haut eines anderen» einen Satz aus Friedrich Nietzsches «Also sprach Zarathustra» als Lebensmotto voran. Es wäre weit gefehlt, ihn deshalb als Nietzscheaner zu...
Zwei neuere Publikationen international gefeierter Autoren und Kritiker in Tanzzeitschriften haben mich dazu angeregt, auch meinerseits etwas zum Thema Tanzgeschichte zu Papier zu bringen: zum einen ein Beitrag von Kathrine Sorley Walker in ihrer «Talking-Point»-Kolumne in Dancing Times, zum anderen Clive Barnes’ Aufsatz «Vorwärts in die Vergangenheit» (Forward to...
