Prix de Lausanne: and the winner is ...

Gefragt wie immer: 377 Kandidaten haben sich für den Wettbewerb um den «Prix de Lausanne» beworben, der im 48. Jahr nicht auf angestammtem Terrain, sondern Anfang Februar im Auditorium Stravinsky Montreux stattgefunden hat. 84 Teilnehmer wurden nach Sichtung ihrer Videos zugelassen, 77 nahmen am ­Ende teil, darunter immerhin zwei Kandidaten aus Deutschland: Henri ­Frey als Sendbote der privaten Shcher­bakov Ballett­Akademie Unterschleißheim und der Belgier Colin Jacobs, derzeit Student an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

Mit drei Teilnehmern war übrigens auch die umstrittene Ballettakademie der Wiener Staatsoper überdurchschnittlich gut am Start.

Wie immer stellten Australien, China, Japan, Südkorea und die USA das größte Kontingent an Tanztalenten, was sich teilweise auch in der Preisvergabe widerspiegelte. Marco Masciari (Preis der Oak Foundation und «Contemporary Dance Prize» der Minerva Stiftung) stammt zwar aus Italien und wurde an der Académie Princesse Grace in Monaco ausgebildet. Aber die erst 15-jährige Ava Arbuckle («Bourse Jeune Espoir» sowie der «Best Young Talent Prize» der Nureyev Foundation) ist Amerikanerin. 

Einen doppelten Erfolg verbuchte die Chinesin ...

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Tanz März 2020
Rubrik: Praxis, Seite 65
von

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