Nicole Caccivio
Nicole Caccivio, in Biel/ Schweiz geboren, ist nach ihrer Tanzausbildung (u. a. Rambert School in London und Cunningham Studies in New York) seit 1983 in der freien Tanzszene tätig. Von 1988 bis 1994 leitete sie zusammen mit Roberto Galván die Cie Ljada/Biel. 1996 übernahm sie eine Gastchoreografie beim Sarajevsky Ballet («The Power of Pain»), die erste Premiere nach dem Krieg am 1. Juni 1996 im Nationaltheater Sarajevo, Bosnien-Herzegovina.
Inzwischen ist sie international als Gastdozentin unterwegs und seit 1998 mit Caccivio en Compagnie in verschiedene Prozesse des interdisziplinären Bereiches involviert. Nicole Caccivio lebt in Berlin.
Was unterrichten Sie? Zeitgenössische Tanztechnik, Komposition, Partnering und Repertoire. Nebst diesen Tanz-Formen ist mir die Kommunikation zwischen den StudentInnen sehr wichtig. Es entsteht immer ein Austausch. Ich gebe etwas und bekomme auch etwas zurück.
Welche Erwartungen stellen Sie? Diese Frage ist immer wieder eine große Herausforderung an mich selbst, was insofern meinen Tanzstil, den ich meinen «Lebenslauf» nenne, definiert. Stichwörter zu Erwartungen an mich und meine StudentInnen wären ...
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Pas de trois hinter Bücherrücken
Die Bibliothek. Es ist still hier. In den weißen umlaufenden Vitrinen stehen sie in schöner Eintracht nebeneinander, lexikalisches Wissen und Biografien. Die Tür geht auf. Als erstes kommt Vianne Margot herein, in schwarzen Schläppchen und knapp sitzendem Trikot in einem Kinderwagen thronend. Ihre zarte Hand schlingt sie fest um...
The dance city St. Petersburg today, at the end of the 2005/2006 season, finds itself on the brink of changes that may lead to a completely unknown future, and, unfortunately, another huge wave of ballet emigration. The first wave, and the first 20th century Russian ballet revolution, happened around 1909, with the birth of Diaghilev’s Ballets Russes. The second...
The skyline of Dublin is littered with cranes as the city feverishly transforms Celtic Tiger cash into bricks and mortar. The city’s architecture is always a gauge to prosperity – like relating the length of skirts to the mood on Wall Street – and it can choose to either look back or forward depending on the relative (dis)comfort of its bank balance. Right now...
