Künstler sein
Schöne Aussichten: Gute Ideen und prima Produzenten, mehr braucht man nicht, um Choreografin, Komikerin oder Tanzfilmerin zu werden. Auch wenn es nur den wenigsten vergönnt ist
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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Künstler sein, Seite 38
von
Er gebraucht den Raum wie eine dreidimensionale Leinwand. Ähnlich der Farbfeldmalerei der abstrakten Expressionisten experimentiert der Berliner Tänzer und Choreograf mit «Körperfarben» und Bewegungsstrukturen, mit den Spannungsfeldern in und zwischen den Körpern und ihren Reaktionen auf Klangimpulse. In der Bewegungsrecherche «Tremor», erarbeitet während seiner...
«F.U.B.A.R». steht für «Fucked Up Beyond Any Recognition» und bezeichnet militärische Zerstörung bis zur Unkenntlichkeit. Kirstine Ilum besitzt in diesem Stück den furchtlosen Hang zur extremen Aktion, kontrolliert nur durch ihren starken künstlerischen Willen, der selbst die Jungs des Mute Comp. Physical Theatre noch um Längen schlägt. Der Vergleich mit der Armee...
Das Flüchtige nicht im Ungefähren
Auf seinem Schreibtisch im Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) steht ein hellgrünes Köfferchen: der «Choreografische Baukasten». An dessen Entstehung war Nik Haffner im Hintergrund mit beteiligt. Die kleine Kiste suggeriert, was künstlerische Bühnenarbeiter brauchen: Handwerkszeug (tools), Pflichten (tasks) und...
