Exponiert

Welche Erfahrungen machen iranische Künstler*innen im Angesicht des Nahostkonflikts? Elaheh Hatami hat einige von ihnen befragt

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Die Welt ist in Aufruhr. Russland hat die Ukraine mit Krieg überzogen, seitdem herrscht Eiszeit mit Europa. Die USA fürchten eine Wiederwahl Donald Trumps. Die Konflikte im Nahen Osten scheinen kein Ende zu nehmen. Die politischen Unruhen tangieren auch die Kunst- und Kulturszene. Sie spalten, erzeugen erbitterte Diskussionen, fordern Institutionen und Künstler*innen heraus.

Solche Krisen können zu Einschränkungen der Kunstfreiheit führen, weil politische Akteur*innen und Förder*innen versuchen, die Kunst zu zensieren oder Künstler*innen einzuschränken, um eigene Interessen zu schützen oder eigene Ziele zu verfolgen.

Was erleben iranische Performer*innen und Choreograf*innen, allesamt Expats, unter den Vorzeichen des aktuellen Nahostkonflikts? Iran gilt als Machtzentrum der Region, Erzfeind Israels. Aufschluss über ihre Sicht auf die Dinge geben drei iranische Künstler*innen, die in Wien, Paris und Berlin/Stockholm leben und arbeiten. Es ging in den Interviews zunächst um die Frage, wie der Gaza-Krieg die Festivalplanung in Deutschland, insbesondere in Berlin, beeinflusst. Wie reagieren Festivalmacher*innen auf die herausfordernde Situation, wie kommunizieren sie mit ...

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Tanz Juni 2024
Rubrik: Positionen, Seite 58
von Elaheh Hatami

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