Dmitry Semionov
Dmitry Semionov,
lockt Sie Polina Semionova, Ihre Schwester? Oder gibt es einen anderen Grund, weswegen ein Tänzer eine Weltklasse-Kompanie wie das Mariinsky-Ballett in St. Petersburg verlässt, um in Deutschland Karriere zu machen? Sieben Jahre lang habe ich in diesem legendären Theater getanzt. Da kam das Superangebot aus Dresden, sozusagen während der Gründungsphase eines neuen Ensembles dabei zu sein und all die Werke von Balanchine, Kylián, Neumeier und Scholz tanzen zu können, die mich brennend interessieren.
Ich kenne Deutschland von Gastspielen des Mariinsky-Balletts her oder durch Besuche bei meiner Schwester. Ich weiß, wohin ich gehe. Klar, dass ich mit Polina viel über einen möglichen Wechsel nachgedacht habe. Ja, man könnte fast sagen, dass wir uns gemeinsam entschieden. Schließlich stand sie vor einigen Jahren vor derselben Alternative – und traf, wie man weiß, die richtige Wahl.
Heißt das, dass Sie seinerzeit die falsche Entscheidung getroffen haben, als Sie von der Vaganova-Ballett-Akademie ins Mariinsky überwechselten? Keineswegs. Polina hat seinerzeit absolut das Richtige getan, als sie nach Berlin ging. Meine Entscheidung, in St. Petersburg zu bleiben, bereue ich ...
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übernimmt mit der Spielzeit 2008/2009 die Nachfolge von Martin Puttke als Ballettdirektor des Aalto-Theaters Essen. Puttke, seit 1995 am Aalto, gibt die klassische Kompanie damit nach seinem 65. Geburtstag ab. Ben Van Cauwenbergh ist noch Ballettchef am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Derzeit ringt der belgische Choreograf vor Gericht mit dem Intendanten...
Kinshasa, (Kongo), die verbotene Stadt.
Gibellina (Sizilien), die tote Stadt.
Frankfurt (Main), die geometrische Stadt.
Drei Bildschirme und drei klare Alternativen.
«From Inside» ist Thierry De Meys erste Installation,
in der das Publikum bestimmt,
wohin die Reise geht.
Forsythes Tänzer gefilmt, als wohnten sie
in den Tischen aus
«One Flat Thing Reproduced».
Sie...
Eine Frau im Dunkeln. Unsicher und verhalten, verängstigt. Auf der Flucht, auf der Suche nach einem Versteck, das ihr die kahle Ebene nicht gewährt. Ein paar Schritte nur trennen sie von der ihr nachsetzenden Gestalt, einem Verehrer, vielleicht auch dem Ehemann. Er ist ihr hart auf den Fersen, wird von ihr nicht lassen, fordert Hingabe, Nähe, Unterwerfung. Die Frau...
