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Rezensionen Dezember

Dada Masilo: «The Sacrifice » in Hamburg

In ihrer schlicht «The Sacrifice» genannten Le-sacre-Adaption reflektiert und vertieft die 1985 in Soweto geborene Künstlerin das Motiv der sich zu Tode tanzenden, für das Weiterleben der Gemeinschaft opfernden Jungfrau, indem sie sich mit den Opferritualen ihrer eigenen südafrikanischen Kultur auseinandersetzt – und diese gleichzeitig in die Gegenwart transferiert: Was bedeuten Rituale und Opfer heute? Welche Opfer bringen wir alltäglich? Und was ist die reinigende, kathartische Kraft von Ritualen? Choreografisch verwebt Dada Masilo nicht nur klassisches Ballett mit zeitgenössischem Tanz, sondern kombiniert beides mit Elementen des Tswana, eines traditionellen Tanzes aus Botswana. Die elf Tänzer*innen stampfen, springen, schreien, klatschen, wirbeln wie in Trance und murmeln beschwörend.

Die gesamte Rezension von Jette Büchsenschütz lesen Sie in tanz 12/21