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750 Ausgaben der Opernwelt

Seit nunmehr 62 Jahren gibt es Opernwelt, das führende Magazin in der schillernden Opernszene

Anlässlich des Erscheinens der 750. Ausgabe haben wir Intendantinnen und Intendanten deutschsprachiger Opernhäuser um ein Statement gebeten. Und es zeigt sich: Der Dialog zwischen denen, die Oper machen, und denen, die Oper ansehen und anhören, ist nach wie vor lebendig.

Die gesamten Beiträge und mehr davon finden Sie in der Juniausgabe von Opernwelt.

Foto: Sandra Then

Laura Berman, Intendantin der Staatsoper Hannover

Seit ich 1983 nach Deutschland kam, lese ich die «Opernwelt». (Na ja, ich habe damals mit dem Magazin quasi Deutsch lesen gelernt!) Für Opernmacher:innen ist die Zeitschrift extrem wertvoll – zum Beispiel, um über die Arbeit von Kolleg:innen weit und breit gut informiert zu bleiben.

Foto: Nasser Hashemi

Christoph Dittrich, Generalintendant des Theaters Chemnitz

Die «Opernwelt» bietet, mit nun bereits 750 Ausgaben, eine Plattform für Kenner und Liebhaber. Stücke, Inszenierungen, Publikumsreaktionen, Neugier auf Sängerinnen und Sänger bleiben über den letzten verklungenen Ton hinaus lebendig. Die Lektüre macht Lust, selbst dabei zu sein

Foto: Stephan Walzl

Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters

Seit geraumer Zeit flattert die «Opernwelt» regelmäßig und topaktuell per Hausverteiler auf meinen Theaterschreibtisch. Manchmal bleibt sie allerdings auf ihrer Reise durch die Büros auch vorher irgendwo hängen (manche Leute horten die Ausgaben unter dem fadenscheinigen Vorwand, nicht zum Lesen zu kommen …), und dann spüre ich jedes Mal, dass etwas fehlt. In einer so stark vernetzten Branche wie der unseren ist es ja unerlässlich, stets auf dem Laufenden zu sein. Und es ist auch immer gut zu spüren, wenn Berichte mit Kompetenz und Objektivität geschrieben wurden, was zugegebenermaßen in einer derart subjektiven Welt wie der des Theaters nicht immer einfach ist.

Foto: Theaters an der Wien

Roland Geyer, Intendant des Theaters an der Wien

Seit meinen Anfängen vor rund 30 Jahren als Musiktheater-Intendant ist die «Opernwelt» eines meiner wesentlichen Nachschlagewerke. Sei es der umfassende Blick in das aktuelle Operngeschehen Europas oder die luxuriös ausgiebigen Interviews mit Persönlichkeiten unseres Genres, aber auch Reportagen zu neuen Musiktheaterorten oder der Serviceteil – ich lese und informiere mich regelmäßig sehr gerne in der «Opernwelt».

Foto: Theaters Hagen

Francis Hüsers, Intendant des Theaters Hagen

Die «Opernwelt» ist wohl die einzige Zeitschrift, für die Szene und Musik in der Oper wirklich gleich wichtig sind. So widerspricht sie jeden Monat bild- und wortgewaltig der leider weit verbreiteten Ansicht, Genuss, Bedeutung und Wirkungsmacht der Oper lägen vor allem (allein) im Musikalischen. Und in genau diesem einen Sinne, dass sie die Gleichwertigkeit von Text, szenischem und musikalischem Ausdruck der Oper beharrlich unterstreicht, ist die «Opernwelt» uns ein willkommener Apologet des «Regietheaters».

Foto: Kirsten Loebe

Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt

Ich finde, dass es den Autor*innen der «Opernwelt» oft gelingt, der Versuchung zu widerstehen, der Welt den persönlichen Geschmack mitteilen zu wollen, und sie alles daransetzen, eine objektive Beschreibung zu versuchen – wohlwissend, dass diese immer subjektiv gefärbt sein.