Theatertreffen 2010

Die Auswahl

Nach unzähligen Reisen, seitenlanger Votenprosa und vielstündigen Debatten hat die Jury des Theatertreffens so viel zeitgenössische Dramatik und internationale Koproduktionen wie selten für die Reise nach Berlin nominiert: Elfriede Je­lineks Wirtschaftskomödie «Die Kontrakte des Kaufmanns» (Regie Nicolas Stemann) vom Thalia Theater Hamburg (Koproduktion mit dem Schauspiel Köln), Roland Schimmelpfennigs leichthändige Migrantentragödie «Der Goldene Drache» vom Burgtheater Wien (Regie der Autor), Dea Lohers Kleine-Leute-Oratorium «Diebe» (Regie Andreas Kriegenburg) vom Deutschen

Theater Berlin und Dennis Kellys rückwärts erzählter Gattinnenmord «Liebe und Geld» (Regie Stephan Kimmig), ebenfalls vom Hamburger Thalia Theater. Daneben haben es Victor Bodós Grazer Handke-Choreografie «Die Stunde da wir nichts voneinander wussten» (Koproduktion mit der Budapester Sputnik Shipping Company), Johan Simons und Paul Koeks Horváth-Insze­nierung «Kasimir und Karoline» vom Schauspiel Köln (Koproduktion NT Gent und De Veenfabriek) und die New Yorker Off-Off-Truppe Nature Theater of Oklahoma mit ihrem biografischen Konzeptkunst-Musical «Life and Times, Episode 1» (Koproduktion Wiener Burgtheater) ...

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Theater heute März 2010
Rubrik: Magazin, Seite 62
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Theater im TV

Fernsehen

 

Montag, 1.

 

21.15, Theaterkanal: Gero von Boehm begegnet: Christoph Schlingensief 

 

Dienstag, 2.

 

17.25, Theaterkanal: faust on speed – ein Faust remix ­– nach Goethe, mit dem Ensemble des Koblenzer Jugendtheaters. Aufzeichnung 

aus der Akademie für Darstellende Kunst, 

Ludwigsburg (2009) 

19.00, Theaterkanal: Theaterlandschaften: das 

Theater...

Eine Frage der Richtung

Der Orientierungssinn von Katharina Lorenz ist eine Katastrophe. Auf dem Weg von der Probebühne nach Hause nimmt die Schauspielerin immer wieder abenteuerliche Abzweigungen, und wenn sie in einem Restaurant auf die Toilette geht, kann es schon vorkommen, dass sie hinterher ihren Tisch nicht mehr findet. Die kleine Schwäche kann auch bei der Arbeit zum Problem...

Lässig «Ficken» sagen

Der Regisseur Volker Lösch ist kein Mann der leisen Töne. Das kann man an der Spur von Skandalen ablesen (Hamburger Millionärsadressen, Dresdner Sabine-Christiansen-Verdammung), die seinen Weg durch den deutschen Theaterbetrieb weist. Und man kann es an der Wortwahl des Regisseurs erkennen, der bei den Proben zu einer «Medea»-Inszenierung in Stuttgart, bei der...