In homöopathischen Dosen
Theater heute Hortensia Völckers, Sie leiten die vor acht Jahren gegründete Bundeskulturstiftung und haben vor vier Jahren das Förderprogramm «Tanzplan» ins Leben gerufen. In welcher Situation ist der zeitgenössische Tanz heute? Wo liegen die Probleme?
Hortensia Völckers Das kann man nicht allgemein beantworten. Der Tanz spaltet sich in sehr verschiedene Lager, Interessen, Bedürfnisse. Eine Ballettcompagnie in München oder Stuttgart hat unter Umständen völlig andere Probleme als eine in Berlin, die freie Szene steht wieder ganz anders da, etc.
TH Aber alle beschweren sich gerne, dass sie im Dreisparten-System des Stadt- und Staatstheaterbetriebes immer am Katzentisch sitzen.
Völckers In einem normalen, mittleren Stadttheater will man die Sparte Tanz gerne haben, weil das gut läuft, stattet sie aber miserabel aus. Es gibt in der Regel keinen Dramaturgen, niemand, der die Pressearbeit macht, und der Leiter Tanz ist gleichzeitig der Choreograf, das heißt, er steht im Ballettsaal und probt die nächste Produktion. Er hat keine Zeit zum Verhandeln, oft kann er auch nicht deutsch sprechen. Tanz ist ja international, ein großer Vorteil in einer globalisierten Welt einerseits, ein großer ...
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Theater heute Februar 2010
Rubrik: Tanztheater, Seite 16
von Barbara Burckhardt, Franz Wille
Aalen, Theater der Stadt
Kasse: 07361/522 600
20. Schwab, Die Präsidentinnen
R. Jakob Strack
27. Bauer, Das Schweigen im Walde (U)
R. Katharina Kreuzhage
Annaberg, Eduard-von-Winterstein-Theater
Tel.: 03733/13 01 216
21. Schiller, Maria Stuart
R. Torsten Krug
Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Theater
Kasse: 0951 87 30 30
13. Zeller, Kaspar Häuser Meer
R. Alice Asper
20....
Zum ersten Mal erscheint Katharina Matz im dritten Heft des frisch gegründeten Magazins «Theater heute», im November 1960. Zugegeben: eher bescheiden. «Katharina Matz und Günther Jerschke», steht da knapp am Ende eines Verrisses aus den Hamburger Kammerspielen, «waren angemessen in Episoden beschäftigt.» Das Stück hieß «Lucy Crown», war eine misslungene...
Im Foyer, das einem Wartesaal gleicht, herrscht das große Flüstern. Das Licht ist gedämpft, nur wenige Zuschauer sind vor Ort. Der Abend verspricht kein kollektives Erlebnis, denn jede Eintrittskarte hat eine eigene Anfangszeit.
Bernhard Mikeskas szenische Installation «Remake::Rosemarie» schickt das Publikum einzeln durch ein enges Raumlabyrinth mit niedrigen...
