Geschichten vom Gelingen
Wenn wir im Theater eins gut können, dann die Verdichtung gesellschaftlicher Themen zu dramatischem Stoff. Das, was in den letzten Monaten in dem kleinen Dorf Lützerath in NRW passiert ist, ist der Stoff, aus dem monumentale Geschichten gesponnen werden, eine antike Tragödie, ein Erzählmuster, dass sich die Menschheit seit Jahrtausenden erzählt: David gegen Goliath, Sieben gegen Theben. Aber auch: das Orakel von Delphi, das die Apokalypse prophezeit und die Suche einer Gesellschaft nach dem Ursprung kollektiver Schuld.
Wir alle stecken mitten in dieser großen Erzählung, wir wissen, dass wir auf einen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte zusteuern, schauen und lesen täglich von dramatischen Veränderungen, sehen einige wenige Held:innen aufbegehren und fühlen uns meistens: ohnmächtig.
Obwohl das Theater seit seiner Entstehung von fast nichts anderem als von Krisen und Katastrophen handelt, tun wir uns schwer damit, die Klimakatastrophe zu erzählen, das ist zumindest meine Beobachtung. Seit 2014 bin ich als künstlerische Leiterin von SAVE THE WORLD auf der Suche nach theatralen Umsetzungen, die die Klimakrise für die Bühne bearbeiten. Ich sehe und finde einiges Großartiges, aber ...
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Theater heute 4 2023
Rubrik: Magazin, Seite 71
von Nicola Bramkamp
In dem schönen Ort Maria Blut
werden alle Schmerzen wieder gut,
bringst der Gottesmutter nur aus Wachs die Hand
und dann brauchst kein Medizin und kein Verband,
Medizin und Verband viel Geld dir kosten tät,
sie aber machts für ein Gebet.
FIGUREN
(Besetzung der Uraufführung der Bühnenfassung im Wiener Akademietheater)
Stimme der Erzählerin (Stefanie Dvorak)
Doktor...
AACHEN, GRENZLANDTHEATER
28. Ellis, How to Date a Feminist
R. Eva Brunner
AACHEN, THEATER
27. Bechtel und Zeppenfeld, Woher und Wohin (AT) (U)
R. Clemens Bechtel
29. Kehlmann, Tyll
R. Ewa Teilmans
ALTENBURG/GERA, THEATER
2. Kressin, Liebe macht frei
R. Manuel Kressin
ANNABERG-BUCHHOLZ, EDUARD-VON-WINTERSTEIN- THEATER
1. Coward und Chatten, Zwei Geister sind einer...
Das 1995 im Henschelverlag erschienene Theaterlexikon der DDR würdigt den am 14. Februar dieses Jahres verstorbenen Friedo Solter als überaus vitalen, sinnlich, gestisch und sprecherisch wirkungsvollen Schauspieler und preist seine Regiearbeiten als maßstabsetzend an, «weil er auf lange Zeit einen gültigen Beitrag zur Rezeption des klassischen Erbes geleistet» und...
