Deutsche Szenen

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In diesem Wahljahr, das von sich lange gar nicht wusste, ob es ein solches werden würde, hat sich die darstellende Zunft mit einem Deutschland beschäftigt, das auch nicht immer so genau weiß, was aus ihm werden soll. Liegt ja nahe. Und dass man in Theater oder Kino einiges über das Land erfahren kann, in dem man lebt, ist auch kein schlechtes Zeichen.

Über die zwei Seiten der nationalen Medaille, unseren obersten Seelenhirten, Glaubensprobleme und Globalisierungsfolgen, die neue Lust am sozialen Drama, über Shakespeare und Tschechow als Zeitgenossen und die Kunst des Hin- und Wegsehens auf den folgenden Seiten.

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Theater heute Jahrbuch 2005
Rubrik: Deutsche Szenen, Seite 112
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Ich lebe noch, Gott sei Dank

Mein bester Thomas, ich sende dir Grüße. Hier gehen die Dinge ihren gewohnten Gang. Bombenterror herrscht, und das schon bald vier Jahre. Oder noch länger. Kommt darauf an, ab wann man zu zählen beginnt. Wahrscheinlich hat das gar nie aufgehört. Also auch nie angefangen. Keine Ahnung, was ich dagegen tun kann. Und deshalb bleibe ich zu Hause. Wir haben uns nett...

Was kommt danach?

Belbels frühes Stück aus dem Jahre 1989 «In Gesellschaft von Abgrund» theatralisiert die Spanne zwischen dem Anfang und dem Ende eines Satzes als Abgrund zwischen zwei Menschen. Sein vorerst letztes Stück, «Wildfremde», uraufgeführt im September 2004 in Barcelona, schickt Vertreter zweier Generationen auf eine Zeitreise: Übergangslos beamt der Autor als...

Uraufführungen und Erstaufführungen der Spielzeit 2005/2006

Uraufführungen

A Juri Andruchowytsch Orpheus Illegal (Düsseldorfer Schauspielhaus)

B Martin Baltscheit Schneewittchen darf nicht sterben (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Winterzirkus (Forum Freies Theater Düsseldorf) ·· Igor Bauersima Boulevard Sevastopol (Burgtheater Wien) und Oh, Die See! (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und Lucie de Beaune (Schauspielhaus...