Das unmögliche Kino
Wolfram Lotz will das Unmögliche: Er will nicht sterben, er will aufgehoben sein in der Welt, er will die Welt mit der Sprache erfassen. Weil er das alles will, will er auch ein unmögliches Theater. Lotz' Strategie der formalen Überforderung des Theaters ist die Konsequenz seiner inhaltlichen Überforderung, nicht umgekehrt. Die formale Überforderung kommt daher als kühne Herausforderung, als Reiz, als attraktiver Wahnsinn. Die inhaltliche Überforderung dagegen balanciert auf dem Grat zwischen sentimentaler Banalität und esoterischem Tiefsinn.
Sätze wie «Die Liebe ist da, damit man, wenn man nicht in der Welt aufgehoben ist, dann in einem anderen aufgehoben ist» sind nur erträglich, wenn sie in einem Rahmen gesprochen werden, der ihre schlichte Wahrheit sowohl beglaubigt als auch zerstört.
Bisher gab es zwei Versuche des Theaters, mit Lotz’ Stück fertig zu werden: einen schlicht auf das Machbare zusammengestrichenen Stückumsetzungsversuch in Weimar, also eine Kapitulation vor der Forderung nach dem Unmöglichen, und im Akademietheater Wien einen groß angelegten Versuch, die Leistungsfähigkeit der Theatermaschinerie zu beweisen, eine Art Gegenangriff des möglichen Theaters.
Die ...
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Theater heute März 2013
Rubrik: Chronik: Dortmund Schauspielhaus, Seite 47
von Gerhard Preußer
Aachen, Grenzlandtheater
12. Shaffer, Komödie im Dunkeln
R. Harald Weiler
Aachen, Theater
14. Maslowska, Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen
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15. Palmetshofer, wohnen. unter glas
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Aalen, Theater der Stadt
2. Schönherr, Der Weibsteufel
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Anklam, Vorpommersche Landesbühne
16. Long, Shakespeares sämtliche Werke ......
Die Nazis wussten, was sie an Gerhart Hauptmann hatten: einen von allen Bevölkerungsschichten als moralische Autorität und Gewissen der Nation geschätzten Dramatiker, der eine Erfolgsgeschichte vom einfachen schlesischen Gastwirtsohn zum Seher und Priester, vom Monumentalbildhauer zum Großschriftsteller und Wiedergänger Goethes vorzuweisen hatte und dem der...
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